Die Latte-Macchiato-These

Nur was man versteht, kann man ändern! 

Im Neuen Buch Die Welt erklärt in drei Strichen der beiden Erfolgsautoren Mikael Krogerus und Roland Tschäppert wird das Grundeinkommen thematisiert und die Latte-Macchiato-These erklärt:

Das Grundeinkommen-Modell und die Latte-Macchiato-These
(PDF 3 Seiten, 6.2 MB)

Die beiden Autoren bezeichnen das Grundeinkommen als “streitbares wie faszinierendes Konzept, das auf dem Grundsatz beruht, dass man jene, die arbeiten wollen, nicht hindern soll, und jene, die nicht arbeiten wollen, nicht zwingen kann.”

Das Buch können sie hier bestellen:
Kein&Aber

Eine weitere Grafik im Buch zeigt das heutige System im Vergleich mit dem Grundeinkommen-System.




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6 Comments

  • Herbert

    So schön und verlockend eine solche Idee auch tönen mag, mal abgesehen von der Frage der Finanzierbarkeit, stösst doch das Ganze in eine Richtung, mehr Staat und nochmals mehr Staat. Mehr Staat heisst auch mehr Kontrolle des Einzelnen, wirklich nicht was ich mir wünsche für die Zukunft. Umverteilungen jeglicher Art bringen immer auch Bürokratie mit sich, die grundsätzlich einmal einen Haufen Geld kostet ohne oekonomisch etwas zu produzieren. Tja mal schauen ob sich die Leute von dieser Idee überzeugen lassen, ich hoffe nicht.

  • Massimo Agostinis

    Um das Vorhaben zu Finanzieren, müsse die aktuelle Mehrwertsteuer von 8% auf 20% erhöht werden, heisst es. Damit käme der Mwst.-Satz der Schweiz auf EU-Durchschnitt zu liegen. Ein Blick dorthin zeigt: Die Hinterziehung der Mwst. bei so einem hohen Satz ist überall hoch, in Italien liegt sie bei über 30%! Möglich, dass in der disziplinierteren Schweiz die Hinterziehungsrate nicht gleich hoch ausfallen würde. Zweifellos sänke aber die Zahlungsmoral. Denn ob ich für einen Umbau 10 000 oder 12 000 Franken bezahle (Mwst.Satz 20%) macht einen Unterschied. Bei 10 000 oder 10 800 Franken (CH-Satz 8%) nimmt einer das Risiko, ein Steuersünder zu werden, weniger auf sich. Neben den Ausgaben für das Grundeinkommen müssten noch ein schöner Teil an hinterzogenen Mwst.-Beträgen miteinberechnet werden. Da wir die Sache dann doch sehr teuer.
    Der Initiative liegen zwar einige interessante Gedanken zugrunde, im Kern ist sie aber eben doch unausgegoren.

    • H.P. Ferro

      Naja 8% auf 20% sieht für Sie schlimm aus, aber AHV und Soz. Leistungsabzug abzüge für Dich im Lohn fällt ja auch weg UND du erhälst 2500.- und dies ist weit mehr als die 2000.- die es nach deiner Rechnung macht ;-)

  • Michael Sulger

    Wenn es so einfach wäre… offensichtlich sind die elementarsten Rechnungen noch nicht mal gemacht worden – und wo die Finanzierung nicht geregelt ist gibt es auch kein Grundeinkommen.
    Abgesehen davon erhöht sich meine Freiheit nicht, nur weil ich (z.B.) jeden Monat CHF 2500.- vom Staat (sprich von mir und meinen Mitbürgern) erhalte … die Freiheit findet im Kopf statt!
    Lieber endlich mal die Flat-tax einführen (damit jeder seine Steuererklärung ausfüllen und verstehen kann) und den Sozialhilfedschungel ausmisten… damit in der Administration gespart wird und nicht bei den echten Bedürftigen.

  • Heinz Bütikofer

    Bravo…. Ich stehe schon seit Jahren hinter der Idee Grundeinkommen. Die einzige Lösung für die Genesung und die Retttung unserer Gesellschaft.

    Danke ich bin dabei

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