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Comments

  1. Hallo ihr Lieben –
    Was in den letzten Jahren für mich noch ganz sympatisch war, hat sich in den letzten Monaten zu einem totalen Hals über Kopf verliebt Sein in diese Idee: BGE gesteigert. Alle Symptome von aufgeregt sein, total freudig, glücklich und sehr hoffnungsvoll sind dabei!!

    Für mich ein ganz wichtiger Schlüssel in die nächste Zeit!
    Alles Liebe und vielen Dank für eure fantastische Arbeit.
    Lea vom Bodensee

  2. die erste abtimmung überhaupt über ein bG hat aus demokratischen gründen in der Schweiz stattgefunden. es eines der wenigen länder wo das volk abstimmungsvorschläge selber unterbreiten kann. dass es nicht angenommen wurde ist verständlich. das verständnis dafür und die grossen zusammenhängen sind vielen nicht klar.
    immer wieder wird gesagt, dass bildung der schlüssel sei für entwicklung, wohlstand und persönliches fortkommen. dies trifft nur zu einem kleinen teil zu. milliarden von menschen, sei es in Afrika, Südamerika, Asien sind nicht an das finanzsystem angeschlossen und werden deshalb immer in tiefer armut leben. nur ein bG von ihrem staat würde ihnen helfen einen gewissen grad an menschenwürde zu erreichen, statt mit 2, 3 oder 4 dollar im tag leben zu müssen. geld ist ein reines herrschaftsinstrument, unlimitiert und wer die ausgabe (geldschöpfung) kontrolliert hat die absolute macht und kontrolle auf dieser erde. und dass gewisse kreise sich diese macht/kontrolle angeeignet haben in den letzten 200 jahren dürfte bekannt sein. aber nur denjenigen die die geschichte der geldschöpfung studieren. private kreise haben den staaten das privileg der geldschöpfung abgenommen. deshalb haben staaten auch mühe ein bG zu finanzieren. es heisst immer es sei kein geld dafür vorhanden. das scheint vordergründig plausibel, da wir ja so konditioniert sind, denn wir wollen ja keine schuld noch schulden. ein billiger psychotrick. die wahrheit ist aber, wenn die elite es will, tausende von milliarden dollars und euros zur verfügung stehen für bankenrettungen, staatsrettungen, kriege, asylanten, etc; auf den punkt gebracht: die elite will das nicht, hat keinerlei interesse an wirklicher armutsbekämpfung und entwicklung. sie betreiben nur kosmetik und alibiübungen. die asylanten treiben sie, zur schwächung der bereits entwickelten länder, millionenfach nach Europa. und arrgumentieren wie aufgeschlossen und menschenfreundlich sie seien…..
    das elend und die armut auf dieser welt könnte innert kurzer zeit massiv verbessert werden wenn die einzelnen staaten selber über ihr geld verfügen könnten.

  3. Das Teilhaben am Erwirtschafteten, am Konsum, sowie am Einkommen eines Landes, einer Gemeinschaft, eines Kontinents, unseres Planeten – gehört allen Menschen!
    Das hat nichts mit Kommunismus, Sozialismus, Liberalismus oder Kapitalismus zu tun.
    Es gar nichts mehr mit irgendeinem -ismus zu tun.

    Es hat mit der intelligenten Verteilung von Ressourcen zu tun. Aller unserer Ressourcen!
    Sauberes Wasser, Luft, Energievorkommen, Ackerböden, Wälder, Nahrungsmittel, Arbeitsplätzen, resp. Einkommen und Kaufkraft, Existenzmöglichkeiten, Gesundheits- und Medikamentenversorgung, etc.
    Und all jene die jetzt im Besitz von grossen Mengen dieser Ressourcen sind, sollten verstehen, dass sie nur die priviligierten Pächter und Verwalter sind. Sie dürfen als erste davon schöpfen, aber es gehört nicht ihnen allein.

    Die Menschheit muss das Problem der ungerechten Ressourcenverteilung lösen. Und zwar schnell.
    Heute sterben täglich viele zehntausend Menschen an Hunger, Krieg, Armut und an grundlegenden, im Prinzip heilbaren Krankheiten. (alleine an die 21’000 Kinder tägl. an Hunger).
    Heute noch gibt es weltweit an die 46 Millionen Sklaven.
    Und auch in der Schweiz leben viele nahe oder unter der Armutsgrenze. Leben viele ehemalige Verdingkinder, und auch moderne Arbeitssklaven. Ausserdem nach neuesten Berichten internationaler Organisationen auch an die 1’500 effektiv noch versklavter Leibeigene.

    Wir können uns die ungeheure Verschwendung von Menschenschicksalen, Potentialen und Aufwendungen falsch verteilter Ressourcen nicht mehr leisten. Keine Gesellschaft kann sich das mehr leisten.
    Der Grund für die meisten Probleme, aber sicher jeden Krieges, egal ob in der Vergangenheit, Gegenwart oder in einer möglichen Zukunft – JEDER KRIEG WURDE UND WIRD WEGEN RESSOURCEN GEFÜHRT!

    Wie wollen wir dieses Jahrhundert überhaupt überleben?
    Wie wollen wir je zu anderen Planeten und System aufbrechen, wenn wir unser grundlegendendstes Problem, nämlich das Überleben und unser weiteres Leben und Gedeihen hier auf der Erde, nicht lösen können?

    Verbesserungen passieren nie automatisch. Fixfertige Lösungen liegen nie einfach so vor. Heute weniger als je zuvor in der Geschichte der Menschheit.
    Nichts löst sich mehr automatisch von selbst, gar nichts mehr!
    Wenn wir auf sowas warten, bezahlen wir einen sehr hohen Preis und würden wahrscheinlich auch alles verlieren.

    Wir müssen es angehen und mit dem Ausarbeiten anfangen, es weiterführen.
    Und dies fängt immer bei Dir an! In Deinem Zuhause, Deiner Familie, kleinem Garten, Gemeinschaft, Umgebung und Gesellschaft. Aber für Dich auch in Deinem Dorf, Deiner Stadt, Kanton und Land. Und auf Deinem Planeten.
    Denn nichts ist mehr nur auf Deine kleine Welt beschränkt, gar nichts mehr!

    per consurrectio ad astra!

  4. Hey, Gratulation an Euch,
    23.5 % haben ja gestimmt.
    Das wir Schweizer/innen noch nicht reif dazu sind, war voraus zusehen aber immerhin haben fast ein Viertel DAFÜR gestimmt…….
    Das ganze ein wenig entschärfen und neu aufgleisen dann packen wir es.
    Viel Glück, mein JA habt Ihr.

    Beat

  5. Ein Hoch auf euch, liebe INNOVATIANTEN! Das beste am ganzen ist, dass eine Annahme am 5. Juni dazu führen würde, dass die Schweiz mehr Leute wie euch hervorbringen würde!
    Ich wünsche euch einen guten Schlussspurt!

  6. Ich könnte dann also das BGE kassieren, nach Südamerika ziehen und dort leben, solange mein offizieller Wohnsitz (sprich: Briefkasten) noch in der Schweiz ist?
    Oder was sind denn bitte die Bedingungen für ein BGE?

  7. Wenn nur schon Frauen die Kinder grossziehen und zuhause bleiben, ein BGE erhalten würden, wäre das schon ein grosser Schritt in die Zukunft.

  8. Auch in der Spieltheorie sind kooperative Strategien i.d.R. für alle beteiligten Spieler von Vorteil. Und das BGE wäre so ein Schritt vom ruinösen, alles durchdringenden Konkurrenz-Prinzip unseres Gesellschaftssytems hin zu den kooperativen Grundzügen des Menschen.

    Viel Erfolg weiterhin!

  9. Die Höhe des Grundeinkommens ist ein Gesellschaftlicher Konsens. Was wenn es auf natürliche Weise festgelegt würde? Angepasst an die Menschen? Durch einen Markt-Mechanismus? Das Grundeinkommen könnte die Inflation befeuern. Das ist aus meiner Sicht kein Problem sondern die Lösung. Das Grundeinkommen wird jedes Jahr um x% (z.B. 2%, entsprechend der in etwa gewünschten Inflationsrate) erhöht. Die tatsächliche Inflation erledigt dann den Rest. Ist das Volk faul und geht nicht mehr arbeiten, dann müssen die Unternehmen die Preise erhöhen um ihre Mitarbeiter besser bezahlen zu können. Die Menschen haben dann weniger Kaufkraft und interessieren sich wieder mehr für Arbeit.

    Ist das Genial oder habe ich da irgendwas übersehen?

    • Ja, das könnte tatsächlich sein, anfänglich vielleicht. Auf jeden Fall ist es auch immer ein Konsens.

      Das BGE so wie es jetzt vorgeschlagen wird, ist ja aber alleine für sich wirklich nicht für ein komfortables Leben ausgelegt, meistens wird es ja mit dem Lohn verrechnet und ist in jedem Fall bedingungslos.
      Es hat aber genau deshalb keine primäre marktmechanische Aufgabe was die Preise anbelangt.
      Jedenfallls sollte es keine haben und auch die Löhne soll es nicht drücken.
      Arbeitgeber sollten keinen Druck haben die Preise zu erhöhen, nicht von der Belegschaftsseite und auch nicht von der Absatzseite her.

      Die Befürchtung das die Menschen nicht mehr arbeiten gehen ist unbegründet.
      Das Ziel eines jeden Menschen ist glücklich zu werden/zu sein/zu bleiben.
      Und eines jeden Menschen höchtes Ziel ist die Selbstverwirklichung, egal wo und was es ist. [Maslow A., Theory of human motivation, 1943].
      Das BGE gewährleistet eine gewisse Sicherheit in Würde. Den wenigsten wird aber dieser Minimalstandard, genügen um ihre Ziele zu verwiklichen [Herzberg et al. Two-Factor theory, 1959]. Und die Liste lässt sich fortführen. Die Theorien sind längst bekannt, aber eigentlich bisher viel zu wenig im Zusammenhang mit den existenziellen Fragen der Menschen über das Leben und Überleben im Zeitalter des Überflüssigwerdens ihrer Arbeitskraft in einer sich rasant verändernden Umwelt, reflektiert worden.

      Ich denke, dass das was der Philosoph Prof.Dr. Richard David Precht in seiner äusserst interessanten Diskussion mit dem bekannten Hirnforscher Prof.Dr. Gerald Hüter über unser veraltetes Bildungssystem und unsere an- und eingelernten Denkmuster zur Sprache brachte ( youtube.com/watch?v=Cht7uLcQ_xc&ab_channel=AnnaMariaAQ ),
      auch beim Thema Erwerbs- und Grundeinkommen und insbesondere den heutigen verschiedenen mehr oder weniger unzulänglichen Sozialleistungssystemen gültig ist.

      Ich erlaube mir deshalb hier, die weise Fragestellung und Aussage des Herrn Prof. Precht auf die Arbeitswelt zu erweitern und zur Diskussion zu stellen:
      „Sind die heutigen Sozialleistungen nicht auch nur allzu oft, so etwas wie eine Entschädigung für nicht gewährte Chancengleichheit gegenüber Leistungsdruck und Automatisierung?“

      Die Zukunft eines Landes hängt davon ab, das seine Menschen für die Gegenwart und die Zukunft nicht existenziell und menschlich abgeschrieben, gebrochen, einfach ausgesteuert und zu Almosenempfängern werden.
      Das ihre Existenz frei gestaltbar bleibt, denn nur so können sie sich erholen zu weiteren Schritten, frei bleiben in ihrer weiteren Entwicklung.
      Denn „Jeder Mensch ist hochbegabt“ (Prof. Hüter) und hat Talente und Fähigkeiten.

      Das Grundeinkommen ist keine Sozialleistung. Es steht jeder und jedem zu, ohne Bedingungen und sozialem Druck.

      Wir können uns das bisherige Modell nicht mehr leisten. Neben all der Automatisierung, sind doch immer noch wir Menschen die Grundlage unserer Zukunft. Wir müssen die Strukturen und unsere Denkmuster dringend verändern, den heutigen und zukünftigen Anforderungen anpassen. Und das können wir nicht mehr mit den bisherigen Schablonen bewerkstelligen.
      Wir müssen wirklich neues bewegen und dafür haben wir nicht mehr viel Zeit, denn alle unsere Resourcen sind bald ausgeschöpft und werden versiegen.

  10. Lohn ohne Arbeit? – Leben ohne Arbeit?
    (Arena Sendung vom 20.5.16)

    In Deutschland gibt es über eine Million Fernfahrer und -zig Tausende von KassiererInnen, Hunderttausende von Verkaufs- und Lagerpersonal.
    Die computerisierten KassensystemScanner werden 90% aller Kassierer u. Kassiererinnen ersetzen.
    Lastwagen werden bereits jetzt mit automatischer, vollcomputerisierter Steuerung getestet, youtube.com/watch?v=XZxZC0lgOlc&ab_channel=CARJAMTV
    und natürlich dann bald auch komplett fahrerlos werden youtube.com/watch?v=IgMekYoaUlk&ab_channel=GLMGroupVideo
    Noch dieses Jahr kommen in Deutschland die ersten Verkaufs- u. Beratungsroboter in die Baumärkte youtube.com/watch?v=Ooo_1VqshE8.
    Und das gleiche gilt natürlich auch für die Schweiz.
    Hier sind ja die Bankschalter oft schon jetzt ganz automatisiert, es braucht kein Personal mehr!
    Und die Liste lässt sich fortführen.

    Ja was in aller Welt werden diese Menschen dann machen?
    Steine klopfen nur um der Arbeit willen?
    Und lieber Herr Bundesrat, die IT Branche schafft keine neuen Jobs in Massen, definitiv nicht – das Gegenteil ist der Fall, sie lässt Stellen und Jobs verschwinden.

    Unser System wird nicht mehr funktionieren, funktioniert schon jetzt nicht mehr.
    Diese Menschen braucht das Wirtschaftssystem nicht mehr als Arbeiter!
    Umschulung zu was?
    Und wer wird dann noch kaufen, kaufen können?

    Wir brauchen ein neues Wirtschafts- und Sozialmodell. Und zwar möglichst gestern.
    Die Gegner müssten sich alle wirklich mehr anstrengen und auch ernsthaft nach Lösungen mitsuchen.
    Nicht einfach abschalten und alles verwerfen.
    Anonsten werden wir alle bald mehr oder weniger überflüssig geworden sein in diesem Leben!

    Das BGE ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

    Bist Du bereit? Bereit die Zukunft zum besseren zu verändern? – Dann wach auf!

    THRIVE movement – Gedeihe! Was um alles auf der Welt wird es brauchen?
    youtube.com/watch?v=-pRfGVHU_Qg&ab_channel=THRIVEMovement

  11. Ich hätte da mal eine Frage.
    Grundsätzlich bin ich für ein BGE, das ist eine gute Sache.
    Aber die praktische Umsetzung ist für mich unverständlich; Ein Beispiel:
    Ein Arbeiter/in der einen Teilzeitjob macht der z.B. Fr. 1500.- im Monat einbringt kriegt schlussendlich NUR die 2500.- Fr.
    WARUM bekommt der Arbeiter/in dann nicht 2500.- plus 1500.- Fr ?
    Danke für die Erklärungen.

    • Ich denke Du hast Recht. Es müsste dann schliesslich auch mehr Anreiz geben für das innovative, kreative Selbst-etwas-unternehmen um neue oder noch weitere persönliche Ziele zu verwirklichen.
      z.B. Eine leichte stufenartige Versteuerung erst ab 5’000 Einkommen, irgendwann einmal dann auch geldlose Abdeckung der Grundbedürfnisse neben einem Grundeinkommen, Geldsystem für all das was darüber hinausgeht, Punktesystem für Akkumulierung auch eines zusätzlichen persönlichen Sozial- und Alterskontos durch gemeinnützige Arbeit (wie es weiter unten bereits erwähnt wurde). Und die vielen Einsparungen, welche für den Staat entstehen (Sozialhilfe, Basis-Unterstützungsbeiträge fallen weg etc.) und Entwicklungsanreize. Verhinderung eines Wirtschaftkreislaufkollapses (durch die reale und ständig fortschreitende Automatisierung und Arbeitsplatzreduktion). Aufwertung gesellschaftlich wichtiger Arbeit im Sozial-, Pflege-, Sicherheitsbereich, Umweltschutz und -reinigung etc.

      Und die Versteuerung der Firmenbeiträge am BIP nach Verkaufsvolumen, gemäss einer flexiblen Skala je nach Wichtigkeit, jeweils periodisch angepasst. etc. !!!

      Dennoch kann das jetzt vorliegende BGE-Modell aber ganz bestimmt als ein Anfangsmodell dienen. Das von der Bevölkerung und Politik während seiner Verwirklichung aktiv geformt und angepasster wird. So wie dies die Initianten auch geplant haben.
      Aber es ist ein Prozess der angegangen werden muss. Mit definitiven Anfangsentscheidungen und dann geformt werden muss.

      So wie das Finnland mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen per Ende 2016 einführen wird.
      Und besser als Deutschland dies mit seinem steckengebliebenem Modell gemacht hat, aus dem schliesslich das Almosensystem Risterrente gworden ist.
      Ein Modell, das wie auch leider nur allzuoft herkömmliche Sozialsysteme auch, zum grösstenteil nur versucht das Versagen eines Staates, einer Gesellschaft zu kompensieren, seinen Bürgern nicht schon vorher menschenwürdigere Umstände zum Leben und zur Entfaltung geboten zu haben.

      Wir sind hier in einem Entwicklungsprozess, der aber jetzt schrittweise umgesetzt werden muss!

      Es soll bloss niemand glauben das wir damit warten können bis uns ein fixfertiges Menu vorgesetzt wird.
      Denn bis dahin wäre unser Zug, unsere Zunkunft garantiert bereits am Horizont verschwunden.

      Wir haben keine Zeit mehr.

  12. Ich bin eine kybernetische Einheit. Ich bin ein Mensch.
    Ich atme, ich fühle, ich denke, ich handle und – ich konsumiere.
    Also bin ich!
    Und ich habe Rechte.

    Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo)

  13. Wie wurde eigentlich das Missverständnis in die Welt gesetzt, dass für das BGE 2500 Franken AKTIV vom Lohn abgezogen und wieder zurückverteilt würde? Das ist nicht im Sinne eines BGE. Es ist wohl eher so, dass sich die Löhne anpassen werden, etc. Ich finde das doch einen grossen Unterschied. Wenn euch die Initiative ein bisschen was wert ist, müsst ihr dieses Missverständnis dringend beseitigen.

  14. Punkte statt Geld
    Wie wäre es, wenn wir statt Geld Punkte vergeben. Dabei bekommt jeder Mensch eine gewisse Anzahl Punkte und mit diesen kann jeder Mensch Ware beziehen. Punkte ansammeln kann man natürlich mit Arbeit. Je verträglicher diese Arbeit für Mensch und Umwelt, umso höher wird sie „bezahlt“ resp. umso mehr Punkte gibt es. Ja, so würden endlich alle richtig anstrengenden Arbeiten in der Pflege, Betreuung, nachhaltigen Landwirtschaft etc. gerecht entlohnt, weil sie ganz einfach sinnvoll sind und Mensch und Umwelt dienen!
    Die heutige Bürokratie würde stark reduziert, weil nur mehr die Arbeiten bewertet und Punkte verwaltet werden müssten. Verzinst würde lediglich die der Menschheit und Umwelt am höchsten dienliche Arbeit wie Kinderbetreuung, Bildung, Pflege, Schul- u. Komplementärmedizin und nachaltige Landwirtschaft, Forschung und Entwicklung (v.a. Ernährung, Energie, Mobilität, Kommunikation etc.)
    Ausländische Währungen würden bei Geschäften mit diesem, für alle nachhaltigen, Punktesystem „gewechselt“. D.h. ist die Export- oder Importware für Mensch und Umwelt nachhaltig, gibts mehr oder weniger Punkte resp. kostet es ausländische Währung.
    Vielleicht sagt ihr jetzt, dass könnte man auch mit dem jetzigen Geldsystem machen. Nein, das würde nicht funktionieren, weil dieses System enorm „defekt und verdorben“ ist und deshalb ein komplett neues System mit neuer „Währung“ geschaffen werden muss. Nur so haben ALLE eine Chance und vor allem: ALLE können oder müssen etwas SINNVOLLES und NACHALTIGES tun!

  15. Tolle Iniziative aber leider sind die Schweizer nicht REIF dafür, daswegen sollte man nicht so RADIKAL vorgehen und GRUNDEINKOMMEN am Anfang nur für Schweizer und C Burger die unter 3.000.-Fr pro Monal verdienen und -50%ARBEITKULTUR- fordern, so wären viele Menschen Gesunder und Glüklicher!!!

    • „Ihr habt euer Leben verwirkt. Doch ihr bekommt eine zweite Chance, im Dienste dieses Schiffes…. also RUDERT GUT ….UND LEBT…!“ (aus dem Film „Ben Hur“.)

      Was aber wenn es keine Ruderschiffe mehr gibt? Wenn Elektro-, Solarschiffe oder mit Thorium oder wie auch immer betriebene Schiffe die Gewässer dieser Erde befahren?
      Wenn Roboter die Regale in der Migros, Coop, Volg, Denner, Aldi, Lidl und wo auch immer auffüllen. Wenn es keine Kassiererinnen/Kassierer mehr braucht, weil dieser Vorgang automatisiert, gescannt abläuft?
      Wenn schon die Produktion dieser Waren vollautomatisiert abläuft (Bewirtschaftungs- und Erntemaschinen, Anbau in städtischen Agrikultur-Hochhäusern) und die Einkäufer mit von Robotern vollautomatisiert produzierten Autos zum Einkaufen fahren?

      Und das sind nicht Technologien von Morgen. Es passiert jetzt. Wir sind gerade eben mitten drin!
      In Japan gibt es schon Pflegeroboter und sie werden immer besser.
      Es gibt Operationsroboter die nur noch aus der Ferne bedient werden müssen, bald nicht einmal mehr von einem Chirurgen selbst.
      Kampfroboter die mehr tragen können als ein Pferd, schneller laufen als ein Mensch, dabei nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen sind und auch schon schiessen wie ein Scharfschütze.
      All die computerisierten Produktions- und Verarbeitungsabläufe, insbesondere auch schon im administrativen Dienstleistungssektor (Versicherungen, Banken).
      Automatisierte, fahrerlose Lastwagen und Transportsysteme sind in der Schlussphase ihrer ersten Entwicklungsstufe.
      Landwirtschaftliche Betriebe die nur noch von ganz wenigen Menschen zu bedienen sind. In Brasilien automatische landwirtschaftliche Produktionsanlagen in städtischen Hochhäusern.

      Wer oder was wird die automatisiert angebaute Kartoffel, zur Verkaufsstelle transportieren und dort ausstellen?
      Wer oder was wird dann die Waren einkaufen und nach Hause bringen / bringen lassen?
      Und WER schliesslich wird die Banane bezahlen / können?

      Du, Galeerensklave? – Du ganz bestimmt nicht mehr!
      Du, Sklavenhalter? – Auch du nicht mehr!

      Denn das System, der Kreislauf funktioniert so einfach nicht mehr wie bisher.
      Wir sind inmitten einer noch nie dagewesenen Evolutionsphase.

      Und währenddessen schwinden all unsere Ressourcen auf diesem Planeten (saubere Luft, Trinkwasser, Klima, Nahrungsmittel, Meeresverschmutzung-, Arbeit/Arbeitslosigkeit-, Welthunger… nimmt zu, etc.).
      Und wir Menschen stehen da mit einem archaisch, schlechtem Wirtschaftsystem und haben noch immer mittelalterliche Bildungssysteme (Precht Diskussion zum Thema Bildung).
      Ungefähr bis 2050 sind alle unsere Ressourcen aufgebraucht!!

      Wir können es uns einfach nicht mehr weiter leisten, nichts zu tun. Nicht nach viel effektiveren Lösungen in absehbarer Zeit zu suchen und diese umzusetzen.
      Es ist nicht mehr 5 vor zwölf, Sekunden. Die Uhr ist schon knapp abgelaufen.
      Die Menschen haben es einfach noch nicht begriffen – DIES IST EIN ABSOLUT REVOLUTIONÄRER ÜBERANG IN UNSERER EVOLUTIONSGESCHICHTE.
      Die Aufklärung der Menschheit hätte schon viel früher beginnen sollen, aber sie wurde von gewissen Kräften bewusst hinausgezögert.
      Nun ist die Zeit sehr sehr knapp gworden.

      ENTWEDER DIE MENSCHHEIT SCHAFFT NUN DIESEN ÜBERGANG, ODER WIR WERDEN VON DER OBERFLÄCHE DIESES PLANETEN VERSCHWINDEN.
      Und die Natur wird vielleicht nach einigen hunderttausend oder millionen von Jahren ein anderes Experiment beginnen, ohne uns.
      Dies ist die Chance dieses Momentes.
      Unsere Chance.

      Paradise or Oblivion (Jacques Fresco).

  16. Diese Initiative gleicht einem Wunder! Bin seit Jahren arbeitlos und ich habe wieder und immer wieder versucht eine fixe Stelle zu finden – gar nichts! Nur „Drohnen“ Temporärjobs, mit inkompenten Chefs und deprimierenden Arbeitsklima. So was macht mit der Zeit seelisch krank. Das nenne ich nicht leben! Die Wirtschaft hat sich verändert, drastisch. Auch die Schweiz ist von der Krise betroffen. Verhältnissmässig zu anderen Euro-Ländern mag sie womöglich besser mithalten. Doch hier im Lande gibt es immer mehr Arbeitslose uns Sozialempfänger. Was soll das denn für eine Gesellschaft sein? Die EU ist eine totalitäre Institution, die bewusst diese Krise verursacht hat. Diese muss abgeschafft werden, aber das kann man nur, in dem die Länder ihre Souvranität wieder zurück erobern. Und die Schweiz hat demnächst die grosse Chance dazu! Es ist dringend an der Zeit nicht nur an sich selbst zu denken. Die, die einigermassen (noch) einen guten Job haben, sollten eine gewissen soziale Verwantwortung zeigen und JA abstimmen! Es gibt immer mehr Armut auch in der Schweiz! Lasst eure Mitbürger, die nicht das Glück haben, einen Job zu haben, nicht im Stich und stimmt JA! Hier ist ein Umdenken in der Gesellschaft gefragt, die nicht bloss am eigenem Wohl denkt. Warum gibt es diese Initiative überhaupt? Wäre die Wirtschaft nicht von dieser andauernden Krise betroffen, und hätten alle einen Job, wäre ein Grundeinkommen kein Thema. Sozialämter müssen abgeschafft werden. Es kann einfach nicht sein, dass Menschen, die keine Arbeit finden können, dazu verdammt werden, von der Gesellschaft ausgestossen zu werden und zudem noch keine eigene Lebensperspektiven in Aussicht haben! Das Grundeinkommen würde einige Problemen der Gesellschaft und des Einzelnen lösen. Gier ist hierbei zu vergessen. Wohlstand und Seelenfrieden sollten im Vordergrund stehen! Und das Grundeinkommen wäre die einzige vernünftige Alternative den Menschen damit zu versorgen. Warum sich dagegen Widerstreben?! Wenn ein Bürger keine Arbeit findet, wer ist Schuld daran? Er, Sie oder die Wirtschaft? Genau, die Wirtschaft! Und somit sollte der der Staat alles Mögliche tun, damit die Bürger immerhin einen vernünftigen Grundeinkommen erhalten, sodass man zumindest ruhiger Schafen kann und sich keine Existenssorgen machen muss. Ist das etwa zuviel gefragt? Menschlich gesehen, glaube ich nicht! Als Italienischer Staatsbürger, der in der Schweiz geboren wurden, habe ich leider kein Stimmrecht. Ich hoffe somit, dass die Schweizer sich nicht von den bösen Zungen beeinflussen lassen, sich über die delikate wirtschaftliche Lage und die, ihren Mitbürgern informieren, und bewusst JA stimmen werden! Denn dies ist gegenwertig die einzige Lösung, um Menschen mehr Chancen zu geben und diese gespaltene Gesellschaft wieder zusammen zu bringen.

  17. Hallo zusammen
    Im Grunde finde Ich es eine tolle Sache und werde ein JA in die Urne legen.
    Hingegen würde ich eine grössere Chance sehen die Abstimmung zu gewinnen wenn nicht alle von Anfang an in den Genuss von einem BGE kommen würden.
    Ich bin der Meinung dass das BGE verdient, bez. erarbeitet werden sollte.
    zb: kinderlose Männer und Frauen 25-30 jahre erwerbstätig, Familie ein Teil min.10 jahre.
    So würden die Kosten auch tiefer ausfallen und die Chancen auf eine Annahme wäre bestimmt grösser.

  18. Arbeit, die für unsere Gesellschaft wichtig ist, sollte entlöhnt werden. Das ist grundsätzlich eine gute Idee. Wenn man denn so wollte (das widerstrebt mir zwar aber bitte), dann müsste man diese Idee als grundliberale Idee bezeichnen. Aber das greift zu kurz. Diese Idee – dass Arbeit, die für unsere Gesellschaft wichtig ist, entlöhnt werden soll – so einfach sie tönt, ist in ihren Auswirkungen radikal progressiv und zukunftsweisend visionär. Je wichtiger die Arbeit für unsere Gesellschaft als Ganzes ist, desto besser sollte sie entlöhnt werden. D.h. Arbeit, die unsere hohen Werte garantiert: Sozialen Frieden, Menschenrechte, langfristiges Überleben auf dem Planeten Erde etc. sollte besser bezahlt werden als andere. Wer findet das nicht einleuchtend?

    Und jetzt die Gretchenfrage:
    – Kindererziehung: wichtig oder unwichtig für unsere Gesellschaft?
    – Finanzspekulation: wichtig oder unwichtig für unsere Gesellschaft?
    – Klimaschutz: wichtig oder unwichtig für unsere Gesellschaft?
    – Export von Waffen nach Saudiarabien: wichtig oder unwichtig für unsere Gesellschaft?
    – Abfallentsorgung: wichtig oder unwichtig für unsere Gesellschaft?
    – Bildung: wichtig oder unwichtig für unsere Gesellschaft?

    Das BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN ist ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es ist mehr als nur faulen Menschen Geld zu geben (mal ehrlich, geht jemand bei diesem Argument von sich selber aus??).

    Genau wie auch die kontrollierte Heroinabgabe damals mehr war, als faulen Süchtigen das Heroin zu geben. Denn das war ja immer das Argument der Gegner. Aber den Krankenwagen für einen, der am Platzspitz blau anläuft zahlen wir als Steuerzahler. Die Gelbsucht, und das AIDS, das so einer verbreitet, weil er/sie es im Turkey auch ohne Gummi macht, bezahlen wir als Gesellschaft. Den Schwarzmarkt mit Heroin, dass einen Teil unseres Bruttoinlandproduktes DIREKT auf schwarzen Kanälen am Fiskus vorbei in Frauenhandel, Waffenhandel, Sklaverei und weiteren Drogenanbau leitet, bezahlt unsere Gesellschaft. Du und ich! Die kontrollierte Heroinabgabe war also ein erster, sehr intelligenter, cleverer Schritt, der sich heute schon tausendfach gelohnt hat für uns alle.

    Genau so verhält es sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen.

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  19. Guten Tag

    In der gestrigen Sendung vom SFR Club war man sich ja einig, dass das bge vom Lohn abgezogen werden müsste. Mein bedenken ist nun folgendes:
    Einfaches Rechenbeispiel: Ich verdiene heute CHF 5000.- (Lohneinkommen). Mit bge wäre mein Einkommen immer noch CHF 5000.- (Lohn + bge) und mein Lebensstandard gesichert. Das Problem welches ich aber habe ist, dass meine Arbeitsleistung dann nur noch halb so viel Wert ist. Mit anderen Worten, ich werde immer noch 40h pro Woche arbeiten, aber diese Arbeit hat nur noch CHF 2500.- Wert. Mein Lohn wurde also bei gleicher Arbeitsleistung halbiert! Wenn also keine Deflation à la Weltwirtschaftskrise von 1929 eintritt, und es gibt auch keine Anzeichen dass dies geschehen wird, da die meisten Waren fürs tägl. Leben eh alle importiert sind und die Bruttoeinkommen gleich bleiben, wird mein Lohn auch nur noch halb so viele Waren und Dienstleistungen kaufen können. Wie werde ich da meine Existenzängste los wenn mein Erwerbseinkommen 50% an „Kaufkraft“ verliert? Für jede zusätzliche Geldeinheit werde ich dann doppelt so viel Leistung erbringen müssen. Wenn ich meine Ferien wie bisher also mit Überzeit finanziert habe, so werde ich dann doppelt so viel Überzeit machen müssen um die gleichen Ferien zu finanzieren. Ich werde also nicht mehr vom Lohn allein abhängig sein, wohl aber von Lohn und bge (zwei Abhängigkeiten)!

    • Du kompensierst schon jetzt.
      Dein Arbeits“wert“ und Deine Kaufkraft nimmt auch jetzt schon ständig ab. Es wird alles automatisiert, die Resourcen verschwinden mehr und mehr (Energie, saubere Umwelt, Arbeitsbedarf, Nahrungsmittel, Gesundheit, Sicherheit gegen Hunger und Armut). Das alte „Schein“-Gleichgewicht, welches auf der Ausbeutung dieser Grundlagen basierte lässt sich nicht mehr aufrechterhalten. Deine Definition der Existenz, aufgrund von Arbeit kommt ins wanken.
      Die Lösung dieser Herausforderung liegt am anderen Ende. Dort wo das BIP erwirtschaftet aber auch verteilt wird. Dort braucht es einen „sozialeren“ Verteilungsmechanismus. Und dieser darf das Bescheissen nach unten durch Gewinne nicht belohnen und es darf nicht mehr mit der Androhung von Existenzängsten funktionieren. (inkl. Diktatur in jedwelcher Richtung!)

      Ich denke nicht das das Bge abgezogen werden sollte.
      Es sollte als Basis dienen, als Minimalstandard für ein bescheidenes aber würdevolles Leben. Und es sollte nicht auf 2’500 ausgelegt sein, sondern auf 3-3’500, welches schliesslich heutzutage als Mindeslohn angesehen wird.
      Und jeder der darüber hinaus kreativ, fleissig oder sonstwie einer Arbeit nachgeht verdient das dazu.
      Und das Versteuern fängt beim doppelten des Mindesteinkommens, des Bge an, als Anreiz noch grösseres zu bewirken und zu erwirtschaften.
      Die Besteuerung des Kreislaufes sollte sowieso am oberen Ende erfolgen. Am Anteil des Beitrages am BiP.

      Natürlich funktioniert so etwas nicht 1:1 im jetztigen korrupten und desolaten Wirtschaftsmodell. Aber nach und nach in diese Richtung sollte es gehen.

  20. Es scheint so als haben die meisten Menschen das Wesen der Ökonomie und insbesondere des Kapitalismus noch nicht verstanden.

    Geld ist gar nichts wert. Genauso wie Gold. Auch wenn das viele Menschen nicht glauben wollen. Geld oder Gold kann man zu fast nichts gebrauchen. Es gab und gibt auch Kulturen die Muscheln als Währung benutzen.

    Früher wie heute gab und gibt es den Tauschhandel. Geld wie Gold ist nichts anderes als ein Ersatz für den Tauschhandel. Geld, Gold bekommt als Zahlungsmittel erst dann einen wert – und nur dann wenn es gegen etwas getauscht wird.

    Geld war und ist kein Verbrauchsgut.

    Das wiederum bedeutet folgendes: hat man nichts zu tauschen fällt man aus dem System und damit fällt ob kurz oder lang das System zusammen. Denn Geld (Tauschhandel) ist das Getriebeöl das die Zahnräder einer Wirtschaft am Laufen hält.

    Ein Beispiel: ein Kunde geht zu einem Bäcker. Der Kunde gibt dem Bäcker im Tausch für ein Brot Geld (es ist mehr oder weniger unerheblich ob er das Geld erarbeitet hat oder nicht). Der Bäcker wiederum kauft mit dem Geld wiederum Mehl und andere Dinge (tauscht es wieder ein) um damit wieder Brot backen zu können und selbst Dinge zu kaufen die er zum Überleben benötigt.

    Hat der Kunde aber kein Geld kann er beim Bäcker kein Brot kaufen. Der Bäcker kann sich wiederum kein neues Mehl kaufen. Durch das wiederum kann er kein neues Brot backen. Und so weiter. Das System bricht zusammen.

    Wenn man kein Geld hat, kann man es auch nicht ausgeben. So entstehen Krisen und Armut.

    Es gibt aber auch noch andere Mechanismen die das begünstigen.

    Reichtum! Die allermeisten Menschen glauben das reich zu sein was sehr gutes ist. So lange man selbst reich ist mag das für einem selbst stimmen. Allerdings ist es für das System für eine Wirtschaft mehr als schädlich. und ein sehr starker Faktor für bittere Armut und Krisen.

    Denn ab einem bestimmten Punkt einer bestimmten Menge Geld, besitz, zieht man das Geld an und wird ohne sein Großes zu tun automatisch immer reicher. Alleine schon durch die Bankzinsen die aber nur einen relativ kleinen Teil ausmachen.
    Es ist kein Zufall das in den meisten Länder die als sehr arm gelten fast immer eine sehr reiche und mächtige Elite existiert die nicht nur im Vergleich mit der lokalen Bevölkerung extrem reich ist.

    Ein Beispiel: die Philippinen gelten sehr arm. Es gibt dort bittere Armut. Gleichzeitig gibt es dort wenige Leute die als Einzelperson bis zu 8 Milliarden Dollar besitzen.

    Ein anderes Beispiel: in den USA die als Mutterland des Kapitalismus gelten gibt es ein paar wenige Leute die als Einzelperson 30 Milliarden Dollar und mehr besitzen. Zum anderen gibt es mehrere tausend von Amerikanern die aus Armut in Zelten oder kartonschachteln leben müssen. Und es werden immer mehr.
    Nach der Krise 2007 ist der Reichtum der reisten Leute bis zum 8 fachen des Vermögens vor der Krise angewachsen.

    kurz um das bedeutet ein gutes ökonomisches System (geld-waren-Tauschhandel System) ist wie ein Fluss. Es muss fliesen können und das möglichst überall hin zu allen Menschen. Staut es sich irgendwo an oder ist nicht vorhanden bricht das System früher oder später zusammen (Krisen, Armut).

    Ein besseres System als das heutiger (Kapitalismus) wäre zum Beispiel ein System mit einem hypothetischen bindungsloses grundeinkommen von 3000fr. gleichzeitig sollte es eine Reichtums Begrenzung von 200 Millionen geben. Alles Weitere vermögen wird zu 100% versteuert.

    So kann man sich zwischen 3000fr. und 200 Millionen fr. frei bewegen. Auch ist so der Fluss des Gelds gewährleistet. Jeder hat Geld zum Ausgeben. Jeder kann sich eine Wohnung leisten essen Hobbys Urlaub ….

    Arbeit an sich hat nämlich auch einen wert. unter anderem einen identitätsstiftenden. Man ist Maler, Bankangestellter, Coiffeure und so weiter. Jede Arbeit ist was wert. Auch wenn manche Menschen das nicht sehen wollen. Es braucht jeden. es braucht jemand der im Coop, Migros die Gestelle auf füllt. Denn sonst sind sie leer. Es braucht jemand der die Straßen putzt den sonst sind die Straßen bald zu gemüllt. Und so weiter.

    • Und du glaubst wirklich, eine Besteuerung von 100% ist realistisch…? Weiter habe ich gar nicht mehr gelesen, das war mir zu dumm.

  21. Guten Tag

    Der Wegweiser versinnbildlicht eine Tatsache welche in der Betrachtung einer Tatsache treffender nicht sein koennte. Die technische Entwicklung welche in der jetzigen Zeit „sichtbar“ ist wird die Gesellschaft in Weise veraendern, auf welche der Wegweiser zeigt. Es wird eine Herausforderung sein den Menschen kklar zu machen, dass sie nicht den Wegweiser (die jetzige Position) betrachten sollen, sondern das worauf der Wegweiser hinweist. Die Moeglichkeit sich in die Situation zu versetzen koennen, welche in x- Jahren Tatsache sein wird ist nicht Hellseherei oder was immer, sondern ganz einfach die Faehigkeit zu erkennen, welche jetzigen Mechanismen welche Auswirkungen auf die Gesellschaft haben werden und somit die Vision zu haben welche Anforderungen in Zukunft erfuellt sein sollten um ein Abgleiten ins Chaos zu verhindern.
    Von dieser Sicht aus eine realistische Loesung zu erarbeiten wid „einfacher“ sein, wie von der Position der Betrachtung
    der heutigen Struktur aus, aber schwieriger klarzumachen damit ein Erfolg im Juni moeglich ist. Die Stellungnahmen der verschiedenen Parteien und Organe zeigen deutlich auf, dass die heutigen „pollitischen Entscheidungstraeger“ in dieser Hinsicht noch viel Entwicklungspotential haben.
    Den Initianten und allen Mitarbeitenden meine Achtung und Dank.

    mit besten Gruessen

  22. Sehr geehrte Initiantinen und Initianten

    Ich bin begeistert das wir endlich diese Thematik in unserer Gessellschaft, unserer Politik und unserer Medienlandschaft diskutieren können. Vielen Dank an dieser Stelle.

    Ich frage mich jedoch immer wieder wie man diese grandiose Idee mit unserer Wirtschaft und der Gessellschaft möglichst konform gestalten kann. Im Grunde genommen sollte die Frage nach einem ja oder nein eine reine Rechenaufgabe sein….. Wir bräuchten ja keine Sozialämter, keine RAV’s und keine AHV mehr….

    Wenn wir aber die MwSt. Erhöhen müssen oder andere Steuern erheben müsste, wäre diese Initiative ja ganz bestimmt zum scheitern verurteilt.

    Laut aktuellen berichten gehen dem Schweizer Detailhandel 10-12 Mia. Durch die Lappen wegen des „Einkaufstourismus“, das ist angeblich jeder zehnte Franken im detailhandel. Wenn man diese Quote senken kann bleibt ja das Geld in der Schweiz. Ich gehe jetzt mal pauschal davon aus das es eher die Kleinverdiener sind die gezwungenermassen oder notgedrungen den Franken unwiderruflich ins Ausland tragen.
    Was halten Sie von dem Gedanken wenn man eine Parallelwährung zum schweizerfranken gestalten würde mit dem man keine Steuern bezahlen darf und vorallem das man dieses Einkommen nur in der Schweiz ausgeben darf. Die Unternehmen hingegen dürfen diese eingenommene Paralellwährung zum bezahlen der Steuern nutzen. Dann fliesst dieses Geld immer wieder zurück in die Wirtschaft der Schweiz und kann dieser nicht entwendet werden. Dazu müsste man einen negativzins auf diese Parallelwährung einführen damit jeder motiviert ist unsere Wirtschaft anzukurbeln mit dem „geschenkten“ Einkommen, weil es sonst je länger je weniger wert ist. Dazu dürfte es natürlich nicht an der Börse gehandelt werden, müsste aber an den Franken gekoppelt sein. Und jedes mal wenn ein Unternehmen Steuern damit bezahlt wird es wieder auf den 100 prozentigen wert gesetzt in parität zum schweizer Franken. Vom Gedanken her wäre es sowas wie ein Schweizer WIR. Das dieser Gedanke realisierbar wäre müsste man das ganze auf einer elektronischer Währung aufbauen…. Ich bin eigentlich ein extremer Gegner des Bargeldverbot aber wir werden ja nicht drum herum kommen… Und wenn man mit einem Ablaufdatum für diese Parallelwährung arbeiten möchte, geht das wahrscheinlich nicht anders. (Ablaufdatum ist ein etwas angenehmerer Ausdruck für negativzins. Aber wenn man es genau nimmt ersetzt eine Währung ja nur Lebensmittel das man zum tauschen brauchte… Und Lebensmittel verdirbt nun einfach mal wenn man es zu lange liegen lässt.)

    Ich würde mich sehr freuen wenn ich Ihre Meinung zu meinen Gedanken hören könnte.

    [email protected]

    Freundliche Grüsse

    I.Sachsenmaier

  23. Guten Tag

    Also erstmal, ich bin fast bedingungslos dafür, dass das Grundeinkommen in der Schweiz so bald, wie nur möglich eingeführt wird, aber eben nicht ganz.
    Meiner Meinung nach habt ihr nur etwas falsch gemacht:
    Ihr seid zu früh!!
    Wie bereits gesagt, ich hätte das Grundeinkommen am liebsten schon gestern eingeführt, aber wenn ich höre und lese, was die Menschen dazu sagen und die Medien berichten, dann habt Ihr meiner Meinung nach am 5. Juni ABSOLUT KEINE CHANCE. Diese Initiative wird höchstwahrscheinlich klar abgeschmettert werden, da kann ich mein JA dazu noch so schön hinschreiben.
    Das Schweizer Stimmvolk ist NOCH nicht bereit, ich behaupte dazu braucht es noch ein einigermassen starken Sinneswandel unter den bürgerlich denkenden Schweizerinnen und Schweizer.
    Mich müsst ihr nicht überzeugen, das hat bereits mein Wirtschaftslehrer vor ca 4 Jahren am Gymansium mit einer Doppelstunde BGE-Exkurs geschafft, wo er eigentlich nur den Hintergrund erklärte, Zahlen präsentierte und uns ausrechnen liess, ob das BGE sich lohnen würde. Ich glaube kaum ein Schüler unserer dazumals konservativ eingestellten Klasse hat das Schulzimmer verlassen ohne davon überzeugt zu sein.
    Wenn ich jedoch aktuelle Medienberichte irgendwo aufschnappe, dann höre ich die ganze Zeit die selben schlechten Argumente dagegen. Das BGE sei zu teuer, gefährde das Sozialsystem, die Wirtschaft, das Ausbildungswesen, etc. etc. wir hätten mehr Schwarzarbeit, mehr Arbeitslosigkeit u.s.w….
    Mir wird jedesmal sofort übel, wenn ich solche Argumente hören, die nur aussagen, dass diese Menschen nicht verstanden haben, worum es geht und welches Potential das BGE noch verbirgt!! Das muss unbedingt korrigiert werden, ansonsten befürchte (nicht nur) ich eine klares Nein am 5. Juni.
    Und was kommt danach? 10 Jahre Funkstille und keine Aussicht auf ein baldiges JA…??? Hoffentlich nicht!!
    Danke trotzdem!!

  24. BRAVO, Ihr seit sehr gute äußerst aktuelle Menschen mit großgütigen sozialen Herzen. Ihr macht glücklich. Entsprechend Dank Euch …

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