FREE LUNCH SOCIETY

Trailer Deutsch

 

Kinostart für den neuen Film zum Grundeinkommen in Wien:

FREE LUNCH SOCIETY

Regie: Christian Tod / Drehbuch: Christian Tod / Kamera: Lars Barthel, Joerg Burger / Schnitt: Cordula Werner, Elke Groen / Musik: Peter Rösner / Ton: Peter Rösner / Produktion: Golden Girls Filmproduktion, OVALmedia Cologne / Produzenten: Arash T. Riahi, Karin C. Berger, Robert Cibis, Lilian Frank

«Das bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle – als Menschenrecht ohne Gegenleistung! Visionäres Reformprojekt, neoliberale Axt an den Wurzeln des Sozialstaates oder sozialromantische linke Utopie? Je nach Art und Umfang zeigt das Grundeinkommen sehr verschiedene ideologische Gesichter. Entscheidend ist das eigene Menschenbild, welche Seite der Medaille man sieht: Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft. Brauchen wir tatsächlich die Peitsche der Existenzangst, um nicht träge vor dem Fernseher zu verkommen? Oder gibt nicht deshalb die Erwerbsarbeit unserem Leben Sinn und sozialen Halt, weil wir es seit Jahrhunderten nicht anders kennen? Und weil wir nie gemeinsam die Freiheit hatten, uns anders zu verwirklichen?
Unbestritten ist das Grundeinkommen eine kraftvolle Idee: Land, Wasser und Luft sind Geschenke der Natur. Sie unterscheiden sich von Privatbesitz, den einzelne Menschen erwirtschaften. Wenn wir aber Reichtum aus der Natur, aus den Gemeinressourcen schöpfen, gehört dieser Reichtum in gleichem Maße uns allen. Von Alaskas Ölfeldern über die kanadische Prärie, zu Washingtons Denkfabriken und zur namibischen Steppe nimmt uns der Film mit auf eine große Reise, und zeigt uns, was das führerlose Auto mit den Ideen eines deutschen Milliardärs und einer Schweizer Volksinitiative zu tun hat. FREE LUNCH SOCIETY widmet sich einer der entscheidendsten Fragen unserer Zeit.»

 

PREMIERE in Wien
03.05 2017, 20:00, Votivkino,
in Anwesenheit von Christian Tod und Daniel Häni
in Kooperation mit Biorama Magazin

Linz
04.05.2017, 20:00, Moviemento Linz
in Anwesenheit von Christian Tod und Daniel Häni
in Kooperation mit Attac, Lebensweise Magazin

Wien
05.05.2017, 20:30, Votivkino Wien
in Anwesenheit von Christian Tod und Daniel Häni
in Kooperation mit Lecturize, Attac, Lebensweise Magazin

Steyr
06.05.2017, 20:00, City Kino Steyr
in Anwesenheit von Christian Tod
in Kooperation mit Attac, Lebensweise Magazin

Villach
08.05.2017, 20:00, Filmstudio Villach
in Anwesenheit von Christian Tod
in Kooperation mit Grüner Bildungswerkstatt, Attac, Lebensweise Magazin

Graz
09.05.2017, KIZ Kino Graz
in Anwesenheit von Christian Tod
Veranstaltung mit ÖGB Steiermark

St. Pölten
10.05.2017, 19:30, Cinema Paradiso, St. Pölten
in Anwesenheit von Christian Tod
in Kooperation mit Caritas NÖ, Attac, Lebensweise Magazin

Graz
11.05.2017, 18:00, KIZ Kino Graz
in Anwesenheit von Christian Tod
KPÖ, Lebensweise Magazin, GKK, Attac

Wien
15.05.2017, 19:00, Votivkino Wien
in Anwesenheit von Christian Tod
Invesco Alumni Club

Salzburg
30.05.2017, 20:00, DAS KINO Salzburg
in Anwesenheit von Christian Tod
31.05.2017, 09:00, DAS KINO Salzburg – Schulvorstellung
in Anwesenheit von Christian Tod

Wien
06.06.2017, Filmcasino
geschlossene Veranstaltung mit ÖGB und Arbeiterkammer Wien

 

INTERVIEWMÖGLICHKEITEN:
Neben dem Regisseur Christian Tod wird es auch die Möglichkeit geben mit Daniel Häni, Mitinitiator der Volksabstimmung über das Grundeinkommen in der Schweiz, Interviews zu führen. 

Ihre Anfrage richten Sie bitte an Ines Kratzmüller, [email protected], +43699 1264 13 47

Comments

  1. Guten Tag

    Ich habe den Film noch nicht gesehen. Unverständlicherweise wird auch dieser Film wieder mit einem Copyright versehen, so dass man ins Kino gehen MUSS, wenn man ihn ansehen will. Das ist auch in Ordnung, wenn man Kinoeinnahmen generieren will, jedoch sollte eine Kopie im Internet-Archive (archive.org) bediungungslos lagern.

    Zu den Film selbst:
    Neben den ewigen Verechtern der Idee, wie Daniel Häni (diesmal besonders weltfremd, mit der Behauptung, das ein BGE einmal so selbstverständlich sein werde, wie sanitäre Installationen im Haushalt), fungiert im Film untere anderem auch Charles Murray.

    Wer ist dieser Charles Murray?
    Er hat unter anderem das Buch „The Bell Curve“ herausgegeben, das argumentiert, das Schwarze, genetisch bedingt, einen tieferen IQ haben als Weisse, wie er selbst und Häni. Dies hat zu riesigen Protesten geführt, als das Buch von Murray und Herrnstein herauskam. Der Vorwurf: Es sei rassistisches Gewäsch und „White supremacist“.
    Wie man auch dazu steht, die „White nationalists“ in den USA haben seine Thesen feurig aufgenommen, und für sich und ihre biologistischen Thesen einer Rassentrennung, eingesetzt.
    Natürlich ist das ein ad-hominem-Argument, doch es zeigt, was für Gestalten da im Fahrwasser von Häni und Werner mitschwimmen.

    Ich glaube auch, das Murray nicht der utopische Vorschlag eines Häni vorschwebt, ALLEN bedinungslos genügend für eine KULTURTAUGLICHE Existenz zu geben. Das wären leicht mal 3000 Franken in der Schweiz oder ungefähr 2000 Dollar. Murray schwebt eher ein „Mini-BGE“ vor, das tatsächlich auch finanzierbar ist. Dies gleicht eher der Forderung der FDP nach einem „liberalen Bürgergeld“ in der Höhe von ca. 400 Euro, für diejenigen, welche es wirklich brauchen. Davon kann man nicht leben, es ist jedoch über die Einkommenssteuer tatsächlich finanzierbar. Wer das will, der kann dem zustimmen, doch mit Häni’s Vorschlag eines bedinungslosen Rundumschlages hat das wenig zu tun: Wie schon Rudolf Strahm gesagt hat: „Das isch nid ds Gliichä!!“

    Die BGE-Befürworter sollten sich endlich darüber klar werden, was sie eigentlich wollen und sollten andere Vertreter von Liberalem Bürgergeld oder einer negativen Einkommenssteuer nicht in ihrem Boot fahren lassen. Denn damit wollen sie erreichen, dass auch Liberale dem BGE zustimmen werden, und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Systemen verwischen. Eine der Salamitaktik entgegengesetzte Taktik.

    Und sie hat Erfolg. So nennt auch Straubhaar sein Konzept „BGE“, was es aber nach den Kriterien von Attac niemals ist.

    So geht die Saga weiter, und die Begriffe werden weiterhin unterlaufen und verwischt.

    Kurz:
    Finanzierbar ist Hartz IV und die Sozialwerke in der Schweiz, obwohl wir da noch viel nachzubessern haben, um überhaupt die heutigen Systeme zu konsolidieren.

    Nicht finanzierbar ist jeglicher BGE-Ansatz ab 1000 Euro (2500 CHF) pro Mensch und Monat.

    Nicht finanzierbar sind, wie Big ZIS sagt: „Ein Managergehalt für jeden.“ und auch das „Doppelte Grundeinkommen“ von BGE-Papst Oswald Sigg ist natürlich nicht finanzierbar, wenn schon ein ’normales‘ BGE überhaupt nicht finanzierbar ist.

    Man kann es drehen und wenden, wie man will: Ein BGE bleibt wie Luft unter den Flügel – Eine Utopie!

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