Die Debatte läuft – z.B. bei 20 Minuten


Die Lancierung der Volksinitiative für ein bedingungslosen Grundeinkommen hat ein grosses Medieninteresse geweckt. An einer Umfrage beispielsweise bei „20 Minuten“ am 11. April haben 6500 Menschen teilgenommen! Die Kommentarfunktion musste geschlossen werden, weil sie überlastet war. Viele der Medien-Beiträge wurden mit hunderten von Kommentaren belebt. Der Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens berührt anscheinend bei vielen Menschen emotional aber auch intellektuell anregende Punkte. Ein gutes Zeichen, für die Volksinitiative.

Hier nun die neuste Debatte bei „20 Minuten“ mit einen ausgezeichneten Interview mit Prof. Theo Wehner:

Was ist den an der Faulheit so schlecht?

 

Wiederum mit der Möglichkeit zu debattieren und an einer weiteren – differenzierten – Umfrage teilzunehmen.

 

 

 

Wir wünschen eine gute Debatte!

 

 

 

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Comments

  1. Statt eines auf irgendwelchen Währungen basierenden Grundeinkommens, würde ich eine garantierte Grundversorgung vorziehen. Jeder Mensch hat ein Recht auf einen von ihm selbst gewünschten, allerdings minimalen Wohnraum, Zugang zu sauberem Wasser, 2000 Watt Strom, eine minimale aber effiziente medizinische Versorgung und freie Kost.
    Aber es braucht eine Organisation, die alle diese „Randständigen“ betreut und versorgt.
    Jeder Bürger hat die Pflicht, grundsätzlich sich persönlich um die Grundversorgung all dieser Bedürftigen zu bemühen, wenigstens ein Jahr seines Lebens in der Schweiz.
    Alle sollen die Chance haben, sich für das Wohl der Allgemeinheit einzubringen. Das ist die zentrale Aufgabe einer Gesellschaft.
    Glück ist das, was wir für unsere Leistung als Anerkennung erhalten. Jeder hat ein Talent, eine Fähigkeit, die andern dienen kann. Diese gilt es zu erkennen, zu fördern und für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. Das macht alle glücklich.

  2. jeder Mensch braucht mal „faule“ Momente. Hinsetzen, Kaffee trinken, abschalten. Danach ist man meist wieder fit und motiviert für die Arbeit – welche auch immer das sein möge.
    Ich selbst war gesundheitsbedingt und jobbedingt 3 Jahre lang zu Hause. Als es mir gesundheitlich besser ging, konnte mein Arbeitgeber keinen Job für mich finden. Also sass ich bei vollem Lohn zu Hause. Ein Traum? NEIN! Mir fiel irgendwann die Decke auf den Kopf.
    Viele, die sich in dieser Situation befinden, haben nun genau 2 Möglichkeiten:
    1. Kapitulieren, sich ihrem Schicksal überlassen, jammern, unzufrieden sein, über alles und Jeden nur noch schimpfen und RTL gucken.
    oder
    2. sich neue Ziele suchen: Hier kann ich nur für mich selber sprechen. Ich habe mir neue Aufgaben gesucht und z.B. an einem Kinderbuch mitgewirkt und ich habe mir einen netten Job im Direktvertrieb gesucht, der mir Spass macht. Denn ich wollte mich nicht dem „Sillstand = Rückentwicklung“ (s. N.B.Enkelmann) stellen. Ich bin definitiv zu jung zum Sterben.

    Inzwischen habe ich wieder einen Job, weniger Stunden, aber der Lohn ist ok für mich – und heute geniesse ich auch mal die Momente, in denen ich einfach „faul“ sein kann – aber nicht, weil ich es muss, sondern weil ich es möchte!

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