Eine häufige gestellte Frage ist, ob das Grundeinkommen die „Soziale Arbeit“ erübrigen würde. Wir meinen das Gegenteil wäre der Fall, die „Soziale Arbeit“ könnte aufblühen. Sie müsste sich weniger um monetäre Nöte kümmern und könnte sich vermehrt auch weitergehenden Aufgaben annehmen. Zudem könnten sich viele Menschen auch mehr umeinander sorgen und nicht erst, wenn es ihnen schlecht geht. Interessante Gesichtspunkte zu diesem Thema liefert Siegfried Mikael Eriksson in seiner Diplomarbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit. Diplomarbeit als PDF lesen
Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung
From NEWS
>Kunst und Wissenschaft
>(Sascha Liebermann im Gespräch mit interessierten Gästen in Basel Foto: Stefan Pangritz) Ein grundsätzlicher Blog-Beitrag von Sascha Liebermann (Freiheit statt Vollbeschäftigung) zu den Bedingungen von Kunst und Wissenschaft und wie darin ein bedingungsloses Grundeinkommen wirken könnte. „Gäbe es ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), müßten Universitäten und Kunsthochschulen vielmehr um gute Mitarbeiter werben. Wer heute eine Stelle aufgibt, gibt damit beinahe automatisch auch Forschung und Lehre auf, denn er muß nun auf anderem Wege ein Einkommen erzielen. Mit einem BGE wäre dies anders. Eine Stelle aufzugeben, wie manche Professoren (Frühpensionierung) es heute schon tun, um wieder forschen zu können, wäre einfach. Junge…
>Grundeinkommen im Iran?
> Peter Dellbrügger, Doktorant am Institut für Enterpreneurship an der Universität Karlsruhe, reiste im letzten Jahr in den Iran und hielt an der Universität von Teheran ein Referat. Er schrieb für die Initiative Grundeinkommen einen kurzen Bericht aus dieser „anderen“ Welt. Er gibt Einblick in die dortigen Lohn und Preisverhälnisse und zeigt auf, dass Grundeinkommen durchaus ein Thema ist. Grundeinkommen im Iran PDF 1 Seite
>Grundeinkommen versus Krieg
> Ein Brief an die Kanzlerin:Grundeinkommen Die Beantwortung steht noch aus.
>Werteumfrage
>(Bild aus dem Titelblatt der Zeitschrift ZeitGeist)Eine Umfrage des „Future Institute International“ unter Leitung von Roman Retzbach geht auch den Aspekten des Grundeinkommens nach. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit dem Printmagazin „ZeitGeist“ und seinem Herausgeber Thomas Röttcher lanciert. Link zur Website der Umfrage Link zum Online-Fragebogen Fragebogen als PDF Link zur Zeitschrift ZeitGeist
>Initiative Grundeinkommen
>(Enno Schmidt und Daniel Häni) Für das Netzwerk Grundeinkommen haben wir ein kurzes Portrait der Initiative Grundeinkommen erstellt: Kurzportrait als PDF
>Grundeinkommen aus der Sicht des Oberbürgermeisters von Görlitz
>Görlitz liegt ganz im Osten von Ostdeutschland und leidet unter erheblichen Abwanderungen Richtung Westen. Sehr interessant worin der Oberbürgermeister Joachim Paulick im Interview mit FAKTuell eine neue Perspektive sieht: „Die einzige Chance für alle klassischen Niedrig-Lohn-Regionen Deutschlands außerhalb der Strahlkraft der Leuchttürme ist vielleicht das Bürgergehalt. Damit kommt Kaufkraft in die Fläche. Das gibt neue Job-Chancen, und die Möglichkeit, neue Kleinunternehmen zu gründen. Auch im Verbund von Neustartern. Frage: Keine Bedenken, mit einem Bürgergehalt notorische Faulenzer zu fördern? Über solche destruktive Aussagen kann man nur den Kopf schütteln. Egal, aus welcher Ecke sie kommen. Der Urtrieb des Menschen verlangt nach…
>Oxford-Ökonom fordert Grundeinkommen für jedes Kind
>“Der britische Ökonom Anthony Atkinson fordert die europaweite Einführung eines Grundeinkommens für Kinder. Das sei das einzig probate Mittel gegen die zunehmende Kinderarmut. Es müsse jedem Kind „ohne weitere Bedingungen“ gezahlt werden, sagte Atkinson in seiner Rede anlässlich der Verleihung des A.SK Social Science Award am gestrigen Dienstag Abend in Berlin. Jeder Mitgliedstaat der EU müsse für die Umsetzung und die Wahl der Instrumente selbst verantwortlich sein. „Die zukünftigen Lebenschancen der Kinder hängen entscheidend davon ab, wie sie heute aufwachsen“, begründete der Preisträger seinen Vorschlag.“ Link zum Bericht Wie man in der Schweiz damit beginnen könnte!
>Die Grünen in Deutschland noch mehrheitlich für Grundsicherung
>Am Parteitag der „Bündnis 90 / Die Grünen“ in Nürnberg haben sich die über 700 Delegierten nach einer 4 stündigen Debatte mehrheitlich für eine Verbesserung von Harz IV namens „Grundsicherung“ ausgesprochen. 423 stimmten für den Antrag der Parteileitung, 296 für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die Diskussion hat in den Medien eine umfangreiche Resonanz gefunden, hier eine kleine Auswahl: Die ZeitGrüne wenden Führungskrise ab Frankfurter AllgemeineDie Grünen hinter dem sozialen Ofen TazFriede, Freude, Grundsicherung BildKein Grundeinkommen für alle: Parteitag stimmt für Sozialmodell des Parteivorstands Tagesschau.deGrüne Erleichterung allerorten Neue Zürcher ZeitungKein Linksrutsch der deutschen Grünen Und ein Kommentar von Sascha LiebermannFreiheit statt Vollbeschäftigung
>Jour Fixe
>Am Mittwoch 28. November verlegen wir den Jour Fixe Grundeinkommen für einmal an einen Vortrag von Daniele Ganser im SCALA BASEL. Der Vortrag beginnt um 20.00. Aus der Ankündigung:„Die akademische Friedensforschung, wie auch die persönliche Friedensfähigkeit, wird heute durch die globalen Phänomene Krieg und Terror sehr stark herausgefordert. Kämpfe um Erdöl und andere Ressourcen spitzen sich im Kontext des erwarteten Maximums der globalen Förderung (Peak Oil) zu. Der weiterhin grosse Energiekonsum von Europa und den USA sowie der wachsende Durst von China und Indien deuten darauf hin, dass in absehbarer Zeit keine Entspannung der Lage erwartet werden kann, sondern eher…
>Offener Brief von Götz Werner
>(Foto Stefan Pangritz) Götz Werner wendet sich mit einem offen Brief an die TeilnehmerInnen und Teilnehmer des Parteitages der Grünen in Deutschland. Diese führen heute in Nürnberg eine Grundsatzdebatte zwischen bedarfsorientierter Grundsicherung und Grundeinkommen. „Ich habe in den vergangenen Monaten Hunderte von Menschen kennengelernt, die sich als Grüne definieren oder mit Ihrer Partei sympathisieren. Menschen, die sich zur Parteibasis zählen und die ihre Parteispitze nicht mehr verstehen. Diesen Mitgliedern geht es dabei ähnlich wie den Mitgliedern von CDU, SPD und FDP, weil auch in diesen Parteien die Meinung der Basis von der der „Spitze“ abweicht. Die politischen Eliten sperren sich…
>Wirtschaftbürgerkunde
>Gespräche mit:Willy Spieler, Redaktor Neue WegePeter Ulrich, Institut für Wirtschaftsethik SGEine Veranstaltung der Stiftung SP BildungMontag, 3. Dezember 2007, 19 bis 21.30 Uhr, Volkshaus Zürich, Grüner Saal Link zum Veranstaltungsprogramm
>Eine Systemfrage nicht eine der Machbarkeit
> Aus einem Interview mit dem deutschen Soziologen Oskar Negt in der Zeitung Espace: „Ist ein bedingungsloses Grundeinkommen überhaupt finanzierbar? Es ist ja nicht so, dass die Gesellschaft das nicht bezahlen könnte. Wenn man das Grundeinkommen des Einzelnen auf die gesamte Bevölkerung hochrechnet, ist das gemäss diverser Studien nicht viel mehr als das, was man heute schon für den sozialen Kitt ausgibt. Aber es geht hier um eine prinzipielle Frage. Wenn alles marktorientiert ist, und gegenwärtig ist die Gesellschaft ein Anhängsel eines Marktes im Privatisierungswahn, dann kann man kollektive Prinzipien der Organisation und ein Grundeinkommen nicht zulassen. Wir haben also…
>Das Recht auf Faulheit
>Quergefragt, Sendung vom Mittwoch, 31.10.2007SWR Fernsehen Talkrunde mit:Dieter Althaus, CDU, Ministerpräsident von ThüringenRalf Engelke, Hartz-4-EmpfängerLudwig Stiegler, SPD, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im BundestagBoris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, Bündnis 90/Die GrünenChristoph Keese, Chefredakteur der Welt am Sonntag Link zur Sendung
>Mehrwert durch Grundeinkommen auf englisch
>Die beliebte PowerPoint Präsentation „Mehrwert durch Grundeinkommen“ steht ab sofort auch auf englisch zur Verfügung: Added Value through Basic Income Link zur deutschen Fassung:Mehrwert durch Grundeinkommen