Pragmatiker mit Visionen


(Foto: Pino Covino)

 

Die Basler Zeitung berichtet zur Lancierung der Volksinitiative mit einem Portrait von Daniel Häni unter dem reisserischen Titel:
Hausbesetzter, Unternehmer, Utopist

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Ausschnitt aus dem Artikel von Alan Cassidy

Die nun lancierte Volksinitiative, die ein Grundeinkommen in der Verfassung festschreiben will, ist politisch chancenlos. «Noch», sagt Häni. Wichtiger ist ihm, dass die Initiative in den kommenden Monaten Grundsatzdebatten auslöst. Was treibt den Menschen, was treibt die Gesellschaft an? Weshalb sind so viele Leute unglücklich, obwohl sie in materiellem Wohlstand leben? Was würden die Menschen arbeiten, wenn für ihr Einkommen gesorgt wäre? Würden sie endlich danach streben, wozu sie sich wirklich befähigt fühlen?

Bei allen Visionen: Häni hat eine pragmatische Seite. Auch er besetzte leer stehende Gebäude, aber zufrieden wurde er damit nicht. Lieber suchte er den Kontakt zu den Eigentümern, um mit ihnen über eine Zwischennutzung zu reden. Als einer von drei Gesellschaftern der «Mitte» führt er heute ein Unternehmen mit einem Umsatz von 3,5 Millionen Franken und fast 50 Angestellten. Er sagt Sätze wie: «Meine Motivation ist nicht karitativ. Das Grundeinkommen wird zu einer wirtschaftlichen Dynamik führen.» Aber auch: «Den Begriff Freizeit finde ich widerlich. Das hiesse ja, dass der Rest der Zeit nicht frei ist.» Ferien macht er nur seinen beiden Töchtern zuliebe. «Ich brauche keine Entspannungstrips. Ich lade meine Energie bei der Arbeit auf.» Immer wieder wird Häni grundsätzlich, abstrakt, man könnte sagen: ein wenig abgehoben. Wer seine Vorbilder seien? «Das Gespräch. Die Grosszügigkeit. Das sind Dinge, die ich wertvoll finde.»

 

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Einladung zur Grundeinkommen Werkstatt am 14. April in Basel

Einladung zum Lancierungsfest am 21. April im Schiffbau in Zürich

 

 

Comments

  1. mich intresiert diese thema schon lange,hier in der schönen schwei gibt es seeeeer viele schweizer.welche sich nicht jeden
    tag essen leisten können ’n

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