Herr Müller von der NZZ ist ganz gegen das Grundeinkommen

mueller

 

Das Ausland schaut interessiert auf die Schweiz. Hier wird es wahrscheinlich bald eine Volksabstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen geben. Überhaupt ist das interessant mit diesen Volksinitiativen …

Herr Müller, Wirtschaftsredaktor bei der NZZ, hält davon überhaupt gar nichts und gibt schon mal Auskunft:

Überraschung in der Schweiz: Volksabstimmung über Grundeinkommen kommt

Herr Müller sagt:
„Die Schweiz braucht vielleicht vieles, aber ein bedingungsloses Grundeinkommen in der Höhe von 2500 Franken – unabhängig, ob man arbeitet nicht – definitiv nicht.“

„Sie haben dann für untere Einkommensgruppen keinen Anreiz mehr zu arbeiten. … Leistung muss immer eine Gegenleistung bedingen.  … Ein marktwirtschaftlich orientiertes Wirtschaftssystemn würde dies vollständig aus den Grundfesten (werfen).“

Und zu guter Letzt kämen dann noch all die interessierten Ausländer in die Schweiz. Dies abschliessend von Herrn Müller in der NZZ:

Die Anziehungskraft des Schlaraffenlands Schweiz

 

 

Comments

  1. „Leistung muss immer eine Gegenleistung bedingen.“

    Machen wir doch ein neoliberales Gedankenexperiment, das konsequent das Herr-Müller-Weltbild zu Ende denkt:

    Mütter produzieren das wichtigste Gut der Volkswirtschaft, die zukünftigen Leistungsträger. Der absolute, allumfassende, neoliberale Leistungsgedanke, bringt Mütter auf die Idee, die Mütter-GmbH zu gründen, schließlich muss sich Leistung lohnen. Die Angestellten der Mütter-GmbH treten kollektiv in den Streik und fordern höhere Löhne. Da Sie das wichtigste Gut überhaupt produzieren, erhalten Mütter danach die höchsten Löhne der gesamten Volkswirtschaft, denn ohne die zukünftigen Leistungsträger, können wir uns die Rente, das Sozialprodukt, im Prinzip die gesamte wirtschaftliche Zukunft, in unsere neoliberalen Haare schmieren.

    Ob sich Herr Müller traut, sein Weltbild so zu vertreten?

    Oder singt er lieber das Lied von den sozialen Almosen, die gönnerhaft von „Den Reichen“ an „Die Armen“ verteilt werden?

    Man sollte ihm vielleicht sagen: BGE ist keine Charity-Veranstaltung.

  2. Doch ein Grundeinkommen braucht es. Sonst kann ja
    Herr Müller selbst mal in der unteren Einkommensschicht überleben.

Leave a comment