David Precht

 

 

Richard David Precht ist ein erfolgreicher und in den Medien gefragter Philosoph und Bestellerautor. („Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?“ oder „Liebe. Ein unordenliches Gefühl?“)

Er stellt unter anderem die gängige Parteipolitik in Frage. Obiges Zitat stammt aus einem Interview bei Cicero:
Schafft die Parteien ab!

Gutes Portrait in der ZEIT:
Unser Bürgerphilosoph

David Precht bei Sternstunde Philosophie bei SF:
Ökonomie contra Philosophie

David Precht bei Anne Will:
ARD

Comments

  1. Bundestagswahlen 2013

    Wir wollen für Euch das Beste,
    was seit Jahren nicht geklappt,
    wir feiern uns, feiern Feste,
    ihr wie immer in die Falle tappt.

    Bunte Luftballons, Versprechen,
    unsere Medien setzen in Szene,
    Parteien aufpoliert, erbrechen,
    Parolen – heut Euch alles gebe.

    Ihr lasst Euch schwängern,
    bezahlt unser Gewäsch,
    Ihr werdet Euer Leid verlängern,
    nicht zur Wahl, Euer Pech.

    Werde ich nicht gleich Kanzler,
    gehe ich in die Opposition,
    verkaufe aus zweiter Reihe Panzer,
    schimpfend, die Anderen zum Clown.

    Schuld sind immer andere,
    ein Spiel, Mehrparteiensystem,
    für Euch am Abgrund wandere,
    wir auf Euch herabsehen.

    Ach immer diese Wahlen,
    50 Prozent halten schon den Mund,
    wir ihnen die Würde stahlen,
    geben ihnen zu fressen jeden Schund.

    Ein sattes Volk rebelliert nicht,
    Leid der Anderen, ducken sie ab,
    Abweichler, ihm das Genick bricht,
    notfalls werden die in Brüssel satt.

    Politiker sein ist schwer,
    zum Glück sind wir uns einig,
    Volk kommt nie einig daher,
    werden wir fürs Tun nie gesteinigt.
    Frank Poschau
    04.08.12
    http://www.frank-poschau.jimdo.com

  2. Revolution
    Aufstehen, verändern, es ist genug,
    Unterdrückte, Hungernde beraubt,
    Herrschende im Selbstbetrug,
    an Masse, an Glanz, Gewalt glaubt.

    Munition verkauft von Demokraten,
    stehend um ihr Recht, in Bahrain,
    Ihr, Menschen in Syrien verratend,
    Dein Wohlstand, sterben sie allein.

    Friedrich Engels hat es begriffen,
    es ist über hundert Jahre her,
    das Tuch in Blut zerschlissen,
    steht das Volk auf, kein Halt mehr.

    In Tunesien ein Toter zu viel,
    die Angst knöchernd überwunden,
    unsere Waffen töten am Nil,
    im Nah-Ost auf ewig verschwunden.

    Foltern, erniedrigen, unterdrücken,
    es sind Menschen, Eure Brüder,
    unter den Stehenden mehr Lücken,
    schwappt es langsam zu uns rüber.

    Aus dem Fernsehen tropft deren Blut,
    Brandstifter sitzen im Bundestag,
    Parteien, Wachstum im Selbstbetrug,
    zimmern diese an ihrem Sarg.

    Ein Volk biegt sich bis es bricht,
    ein Gewehr schießt am Abzug,
    der Folterer verliert sein Gesicht,
    Werte verlierend in Lug und Trug.

    Wenn Du heute nicht begreifst,
    liegen morgen Deine auf den Straßen,
    die Macht, auf Macht versteift,
    Elend, die nächste Kugel wartend.
    Frank Poschau
    17.06.12

  3. Dank an Herrn Sarrazin
    Herr Sarrazin hat mal wieder recht und das in jeder seiner Ausführungen.
    Es ist nicht zu begreifen, dass ein Politiker wie Herr Steinbrück, der sich als Bundeskanzler zur Wahl stellen will, sich gegen Tatsachen stellt und die Realität ignoriert.
    Aber das ist seit Jahren der Tenor unserer Politiker, verschleiern und schön reden. Herr Sarrazin hat in einer sachlichen Art den Verfall unserer Gesellschaft dargestellt, mit der politischen Unfähigkeit das Versagen anzuerkennen. So wie es jetzt auch in Afghanistan geschieht, wo die Politiker sich durch jahrelange Zahlverträge freikaufen, um das Scheitern zu verschleiern und die Menschen einer korrupten Regierung zu überlassen. Herr Steinbrück musste Herrn Sarrazin oft recht geben, um seine Lügen verantwortungslos preisgeben zu können.
    Der Euro ist gegen das Volk, gegen jede politische Vernunft von Herrn Kohl befohlen worden. Herr Kohl, der heute seine Akten noch immer nicht frei gibt, so dass wir ihn zur Verantwortung ziehen könnten.
    Deutschland unter dem Deckmantel der ewigen Sühne zu verbrennen, ist das Aufgeben unserer Gemeinschaft, die sich Jahrelang von dem Tun der Mörder, die nicht nur in Deutschland zu suchen waren und nach dem Krieg in der Wirtschaft, sowie in der Politik versickert sind, distanziert hat. Herr Steinbrück verdreht die Realität, es kommt einer Volksverhetzung gleich.
    Griechenland hat auch betrogen, die europäische Gemeinschaft hat es zugelassen, um wie in einem Schneeballsystem zu glauben, mehr bringt mehr.
    Es ist nach wie vor ein Experiment, was nun nur noch teurer wird, weil wieder verschleiert wird, um Versagen und Betrügereien schön zu reden.
    Ich danke Herrn Sarrazin zum zweiten Mal für seinen Mut und verleihe ihm meine Anerkennung, einen der verlogenen Orden unserer Gesellschaft, wo meist Blut dran klebt, will ich Herrn Sarrazin nicht zumuten.
    „Der Euro ist eine Totgeburt,
    Selbstsucht, Größenwarn versteckt in Einigkeit,
    Volksvermögen, Ideologie auf der Strecke bleibt.“
    Frank Poschau
    21.05.12
    http://www.frank-poschau.jimdo.com

  4. Dank an unsere Mütter

    Mutter

    Eure Liebe mich gezeugt,
    im Schmerz geboren,
    mich an Dich gesäugt,
    schreiend, Dir in den Ohren.

    Der Vater, Vater sein muss,
    lag ich in Deinem Arm,
    mit Liebe, ohne Verdruss,
    mit jeder Sorge zu Dir kam.

    Ich ehre Euch das ganze Jahr,
    doch heute ist Dein Tag,
    besonders für Dich da,
    hör was ich Dir sag.

    „Nie kann ich geben,
    was Du gegeben hast.
    Gabst mir Deinen Segen,
    warst ohne Ruh und Rast.

    Danke Dir für Deine Geduld,
    für Liebe, zu Dir zurück,
    ewig in Deiner Schuld,
    wahre Liebe, Du bist mein Glück.“

    Frank Poschau
    09.05.12
    http://www.frank-poschau.jimdo.com

  5. Brot in der Not

    Erst die Süße der Mutter,
    lerne schnell, voller Bauch,
    Brot dick mit Butter,
    ein halbes Schwein tut es auch.

    Fett zu Fett, schwillt an,
    Sinn nach Maß woher,
    andere hungern dann,
    fressen Lehm übers Meer.

    Gezüchtet für die Gier,
    Masse der Industrie,
    geschunden das Tier,
    was drin, wissen wir nie.

    Haut wirft Blasen,
    Krebsstand hoch wie nie,
    erfinden neue Basen,
    hoch der Farmerindustrie.

    Stehen wir dann im Zenit,
    muss eine Krise her,
    es kein Mehr mehr gibt,
    sind alle Bäuche leer.

    Dann schmeckt das Brot,
    ohne Belag wie Kuchen,
    nichts lernend in der Not,
    den Super-GAU suchend.
    Frank Poschau
    22.04.12

  6. SS, SA, – nein- nur Braun
    Es ist mein Leid, meine Not,
    Fäkal, Fäulnis, SS, SA,
    mich missbraucht für Tod,
    Schlechtes für mich da.

    Meine Eltern, Rot und Grün,
    hätten mich nie zeugen sollen,
    Fäkal, Fäulnis fürs blühn,
    SS, SA, ewig mein grollen.

    Brauner Apfel auf dem Müll,
    Gedanken noch so braun,
    Parteien verstrickt im Tüll,
    die Eigenen, – wegschaun.

    Braune den Sieg besangen,
    Schwarzen glaubt Ihr mehr,
    viel Braun in Schwarz gegangen,
    Kapital das neue Heer.

    Ich nehme mir das Leben,
    meine Eltern zur Sterilisation,
    Rote, Grüne, nichts gegeben,
    reden im gleichen Ton.

    Schokolade ist dann Gelb,
    monogam unter 3 Prozent,
    Lug und Trug dieser Welt,
    in ihr Verderben rennt.

    Mischen wir alles neu,
    neue Farben entstehen,
    dem Neuen auf ewig treu,
    dem Alten erlegen.

    Frank Poschau
    16.03.12

  7. Wintertrauer

    Es soll ein Aderlass sein,
    die Natur sich reinigen,
    eine Flocke bricht alles ein,
    Politiker sollte man steinigen.

    Winter regelmäßig folgt,
    kündigt der Herbst an,
    Dienste schwerfällig rollt,
    haben wir den Schaden dann.

    Als Leichentuch bedichtet,
    zum Freudentuch erkannt,
    Unrat Schnee beschichtet,
    Deutschland kaltes Vaterland.

    Werfe ich den Schneeball,
    schaue zweimal hin,
    Umweltgifte überall,
    oder Hundehaufen drin.

    Schlitten, Freude ausverkauft,
    Waffen haben den Vorrang,
    Kufen, Hass als Gewehrlauf,
    Kinderweinen zum Dank.

    Winter, Energie wird teurer,
    einig Europa um jeden Preis,
    Merkel Machttrunkend am Steuer,
    manche Hausfrau es besser weiß.

    Kälte aus manchen Herzen spricht,
    für Wärme, Miete kaum noch reicht,
    Sinn zum Steuer zahlen bricht,
    sich der Widerstand einschleicht.

    Milliarden für den Widersinn,
    Europa zittert nicht nur vor Kälte,
    für die Gemeinschaft kein Gewinn,
    Griechenland brennend erhellte.

    Erfrierungstote in Europa,
    Bellevue geheißt, trügerischer Glanz,
    trotz Menschrechte liegt er tot da,
    Europa, auf zum letzten Tanz.
    Frank Poschau
    14.02.12
    http://www.frank-poschau.jimdo.com

  8. Industrialisierung

    Weberaufstände, es brach heraus,
    Dreck, Hunger, Rücken zur Wand,
    Arbeiter, Leid, auf die Straße raus,
    Hungernd zur Waffe, fester Stand.

    Maschinen erdacht, für den Profit,
    Kessel unter Druck, zu jeder Zeit,
    Arbeiter ersetzt die Kohle schiebt,
    Wachstum, Gier, für Herrlichkeit.

    Herrlichkeiten sich Kriege erdacht,
    Massen geblendet für Nationalität,
    wieder in den Hunger gebracht,
    ködernd, Demokratie, Solidarität.

    Leistungen sollten sich lohnen,
    Arbeiten gegen das Arbeitslose,
    gefesselt mit Krediten wohnen,
    nie Zeit, Essen aus der Dose.

    Was als Wert mal unterlegt,
    wird verwässert, verspekuliert,
    Gesellschaft wertlos untergeht,
    wir als Kindermörder tituliert.

    Industrialisierung ohne Wert,
    der Fortschritt Rückschritt ist,
    machen wir nicht bald kehrt,
    sich die Masse selber frisst.

    Frank Poschau
    21.10.11
    http://www.frank-poschau.jimdo.com

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