Grundeinkommen kurz erklärt

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Comments

  1. Also ich habe da auch mal noch ein Frage und zwar zur Finanzierung. Irgendwie geht das für mich nicht ganz auf, denn ihr sagt einerseits, dass sich für die Erwerbstätigen, die ja jetzt oft auch noch für andere aufkommen (Familie), nichts ändert – sprich, sie verdienen gleich viel. Allerdings erhalten neu ja auch all die nicht-erwerbstätigen ein Grundeinkommen, d.h. das Gesamteinkommen der Familie steigt. Anderseits sagt ihr es sei ja bereits finanziert weil ja jeder schon ein Einkommen hat. Woher kommt denn jetzt aber das erhöhte Gesamteinkommen der Familie?

  2. Hallo zusammen,
    Ich hab einfach die Befürchtung, dass das Menschenbild von dem ihr ausgeht so real nicht existiert. Der Mensch ist nun mal auch ein homo oeconomikus und entscheidet ziemlich rational und etwas faul und bequem ist auch jeder. Das ist auch gut so (finde ich). Wenn jetzt aber das Grundeinkommen eingeführt ist und ich mir eine Freundin suche und dann mit ihr zusammen jeden Monat Fr. 5000 garniere. Würde ich nicht mehr viel arbeiten. Ein bisschen dies ein bisschen das, bisschen jamen, bisschen Kunst, ja einfach voll easy, ruhige Kugel schieben. und da wär ich wahrscheinlich nicht der einzige. Würde unsere Wirtschaft das verkraften und was passiert wenn nicht? Wir sind auch einem internationale Wettbewerb ausgesetzt. Standortvorteile? etc. Wer würde das wollen, das plötzlich gar nichts mehr geht, weil kein Schotter mehr da ist. Und warum führen das denn andere Länder nicht ein, z.B. Spanien? wenns ja so gut funktioniert? LG. und PS. geil wär das schon, nur daran glauben tu ich nicht.

  3. Das Argument, dass sich die „Schwarz-arbeit“ nicht mehr lohnen würde scheint mir nicht logisch – für die Arbeitgeber würde sich die „Schwarz-arbeit“ doch umso mehr lohnen, da sie einen noch kleineren Lohn bezahlen müssten.

    • liebe nora, zum verständnis: scharzarbeit heisst, es wird gearbeitet und bezahlt, aber die sozialbeiträge und einkommenssteuer umgangen. deshalb schwarz. würden die sozialleistungen und das zukünftige grundeinkommen über den konsum besteuert und transferiert, würde es keine schwarzarbeit mehr geben. dafür aber schwarz-konsum. verkauf ohne beleg. verkauf ohne die mehrwertssteuer abzuführen. das wäre allerdings nur im kleinen stil möglich, quasi nur im freundeskreis, wo der eine dem dem anderen z.b. die haar scheidet. in den unternehmen wäre es durch die arbeitsteilung und dem vorsteuerabzugs-system nur sehr begrenzt möglich und müsste rechtlich konsequent und mit erheblicher bestrafung verfolgt werden. lieber gruss, daniel häni

  4. Grundsätzlich befürworte ich ein bedingungsloses Grundeinkommen. Vom Lohn oder von erarbeiteten Renten (wie AHV) sollte es jedoch auf keinen Fall abgezogen werden. Jede/r sollte es erhalten und es sollte allen frei stehen, etwas dazuzuverdienen, ohne diese Eintrittsschwelle, die den sonst positiven Effekt wieder zunichte macht.

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