Götz Werner über Geld, Gott und sein Lieblingsbuch

 

Daniel Straub sprach mit Götz Werner über Geld, Gott und sein Lieblingsbuch:

Das Interview erschien in der Zeitschrift Lebensqualität:
Jeder Tag ist ein Beginn von vorne
(PDF 1 Seite)

Ausschnit:

Daniel Straub: Es ist bedeutend, dass der Mensch sich die Frage stellt, warum er überhaupt da sei?

Götz Werner: Ja, denn am Ende kommt das jüngste Gericht – zumindest sollten wir sicherheitshalber davon ausgehen. Dann werden wir gefragt: Wie bist du mit deinen Talenten umgegangen, wie hast du sie eingebracht? Durch das Paradigma der Verkoppelung von Arbeit und Einkommen erleben wir heute eine Situation, in der viele Menschen Dinge nur des Geldes wegen machen. Dieses Paradigma führt zu starken Verzerrungen.
Eine fatale Geschichte, die mich als 15-Jährigen tief beeindruckt hat, war die Umstellung von dampfgetriebenen auf mit Elektrizität betriebenen Eisenbahnen in England. Damals hatten die Gewerkschaften durchgesetzt, dass die Heizer weiterhin auf der elektrischen Lok mitfuhren. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie stehen vor dem Jüngsten Gericht und werden gefragt: Was hast du bewirkt? Und Sie müssen antworten: Ich war Heizer auf der E-Lok.
Es geht darum, dass sich die Menschen selbst fragen: Auf was kommt es an? Das Ziel sollte sein, etwas zu machen, das die geistige Welt interessiert. Daher stammt auch der Begriff „begeistert“.

Comments

  1. Wenn wir Menschen – vor allem jene, die durch den „Raubkapitalismus“, oder besser gesagt durch das in sich korrupte und alles korrumpierende Schuldgeldsystem, das durch Zins und Zinseszinsen ein einziges Betrugssystem nach dem Motto „Trenne, binde und herrsche“ in die unteren und untersten Klassen getrieben wurden – uns nicht mehr täglich mit lauter Geldsorgen und Existenzängsten quälen müssen, können wir endlich wirklich Mensch und Seele sein, all unsere natürlichen Begabungen, Talente und Fähigkeiten nicht nur freudig leben, sondern auch erfolgreich und gewinnbringend für ALLE, nicht nur für sich, sondern für die kleine und grosse Gemeinschaft (Gesellschaft) einbringen. Das würde bedeuten, jeder Mensch kann sich wieder als wertvoll und würdevoll fühlen, das was er in seiner wahren Natur ist! Keiner muss sich dann mehr als Zeit- und Lohnsklave fühlen, und würde naturgemäss gerne und FREIWILLIG für sich selbst und andere Verantwortung übernehmen.

  2. Das Grundeinkommen ist für den Menschen wichtig! Wir sind keine Sklaven! 3000franken im Vergleich zu den Kriegkosten und Kriegsmaschinerie, Gehälter für Politiker und Abgeordnete BERECHTIGT!! Ich habe niemals diese Verbrecher gewählt !!! Der Vatikan kriegt KEINE Steuern mehr, solange noch ein Kind auf diesem Planeten verhungert!!! Alleinerziehende sollten müßen viel besser unterstützt werden! Smaragdverlag „Gebt das Lachen unseren Kindern zurück“

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