Die Volksinitiative gegen Tina

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Die Schlagzeile «80 Prozent wollen neue Wirtschaftsordnung» hat für Aufsehen gesorgt. Es handelt sich dabei um das Ergebnis einer Umfrage, welche die Bertelsmann Stiftung in Deutschland durchgeführt hat. Auf der einen Seite steht der verbreitete Wunsch nach Veränderung. Auf der anderen ein kollektives Ohnmachtsgefühl: «Man kann ja doch nichts machen. Die Konzerne und die Lobby der Mächtigen lassen keine Veränderung zu.»Oft werden neue Ideen mit dem Tina-Prinzip totgeschlagen. TINA steht für «there is no alternative» (Es gibt keine Alternative). Margaret Thatcher hatte so eine rein auf den Markt ausgerichtete Politik begründet. Diese Formel versucht, soziale und ökologische Forderungen abzuwehren, indem sie auf einen zwingend zu beschreitenden Entwicklungspfad verweist. Das bedingungslose Grundeinkommen öffnet den Blick für Alternativen. Das befreit aus der Starre der Ohnmacht und lässt Entwicklung zu.Nur wenige haben der Grundeinkommensbewegung die Kraft für eine Volksinitiative zugetraut. Heute stehen wir bei 110’858 Unterschriften. Und wir schreiten weiter. Mit den Worten von David Bosshart vom GDI: «Die Zukunft ist offen und in unserer Hand.»


Anpfiff zum StädtewettbewerbMorgen Samstag, 25. Mai, findet eine Sammel-Aktion der besonderen Art statt: Ein Wettkampf zwischen Basel und Bern. Ziel ist es, als Städte-Team möglichst viele Unterschriften zu sammeln. Wobei jeder frei wählen darf, zu welchem der beiden Teams er gehören möchte. Zum Beispiel darf eine Luzernerin für den Wettkampf auch mal eine Baslerin werden.Zum Einsteigen oder zur Verschnaufpause trifft sich:

  • das Berner Team um 9 Uhr beim Märit auf dem Bundesplatz und um 12 Uhr beim Treffpunkt im Bahnhof SBB Bern.
  • das Basler Team um 10 Uhr und um 12 Uhr beim Treffpunkt im Bahnhof SBB Basel.

Mehr Infos zum Städtewettbewerb und weitere Sammeldaten gibt es in der Sammler-Facebookgruppe.


Herzliche Grüsse für das Initiativkomitee
Daniel Straub und Christian Müller

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