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  1. Ja zum GE, aber sicher nicht so und vor allem nicht Bedingungslos.

    Dieses Prinzip entwertet und subventioniert Arbeit, wenn das GE in diesem Fall nicht vom Arbeitgeber geleistet werden muss, was im Fall keinen Sinn macht, denn der ‚bedingungslose‘ Anteil müsste vom Staat kommen. Der Arbeitgeber zahlt also viel weniger für die selbe Leistung, der gesteigerte Gewinn geht an das Unternehmen, oft wohl zu Dividenden.

    Ein Arbeitnehmer, der über 2’500 CHF verdient, muss sich mit der Initiative auf den ersten Blick gar nicht erst befassen, da sich ja für Ihn nichts ändert. Bis zum bösen Erwachen, wenn die ALV als Finanzierung dafür abgeschafft wird, und er nicht mehr 80% seines letzten Gehalts, sondern nur noch 2’500.- zur Verfügung hat, und plötzlich seine Wohnung nicht mehr zahlen kann.
    Das ist alles andere als gerechter im Vergleich zu heutigen Sozialsystemen.

    Cui Bono?

    So wie das alles hier aufgegleist wird und vorwiegend von einer aus links aussen selbsternannten Künstlerszene für gut befunden wird, muss man den Verdacht schöpfen, es geht darum, Hausbesetzern auch noch die Spraydosen zu finanzieren, weil deren Beitrag zur Kultur des Landes bekanntermassen unverzichtbar ist.

    Für den Rest der Schweizer Gesellschaft ist dieses Konzept eine Verschlechterung aktueller Zustände.
    Für alle, die an eigenverantwortlichem Überleben (man nennt auch das Freiheit) interessiert sind, ist dieses Konzept ein Schlag ins Gesicht.

    Warum nicht mal andersrum denken?

    Wie wäre es, wenn man die Mittel bereitstellen könnte, jedem, der (irgend-) einen Beitrag zur Gesellschaft nachweisen kann, auf sagen wir 4’000.- zu erhöhen?

  2. Fr. 2’500 wäre dann das absolute Minimum, denn dies ist auch der notwendige Betrag für die soziale Existenzsicherung (Soz-Hilfe), also eher Fr. 3000.-

  3. Wer ein Einkommen generiert, speziell auch Doppelverdiener, muss prozentual in den Topf des Grundeinkommens zurückzahlen, ähnlich Steuerprogression; also wer viel verdient zahlt viel zurück.
    Und/oder es wird eine Vermögensabgabe von x Promille eingeführt

  4. Offenbar werden hier kritische Kommentare geblockt und nicht veröffentlicht, da das diesen Kreisen nicht in den Kram passt!
    Es kann nicht sein, das damit ein Lohndumping, resp. eine Subventionierung der A’geber umgesetzt wird. Da wurde ganz eindeutig zu wenig gründlich studiert. Diese Idee wäre begrüssenswert, ist aber unausgegoren !!!

  5. …und würden Sie einen Monat für zusätzliche 500 Fr. Einkommen arbeiten gehen? Oder doch lieber die Wohnkosten um 500 Fr. pro Monat reduzieren.

  6. JA zum Grundeinkommen
    Das Grundeinkommen spricht gegen die Gier und das Abzocken:
    Denn, bekommt das (steuerbare) schweizer Volk ein Grundeinkommen, ist der|die Arbeitnehmer|in vom Lohndruck und dessen abhängigkeits-System nicht mehr zu 100% ausgesetzt. Das heisst, das Arbeitsklima und der gerechte Umgang, tritt sehr stark in den Fokus. Die Motivation der Arbeitnehmer|in beruht nicht nur auf den Lohn, sondern auf dessen ehrliche Hingabe und positive Kreativität.
    Positiv auch für (ehrliche) Privatfirmen: Das Arbeitsklima und das Engagement der Mitarbeiter würde stärker gewichten und sich in dessen Produktion auswirken. Dies kann wiederum zu einer besseren Bilanz führen.

    Für mich ein Zukunftorientiertes System das Heute soweit gereift ist, dass wir für unsere Kinder und Nachkommen einen wichtigen „Wegweiser“ stellen würden.
    Wagen wir den Schritt zum „ja“!

  7. Bin dafür. Wünsche der Initiative Riesenerfolg.

    P.S.: Zum Glück hat die Lehrerin das prinzipielle Beispiel nicht richtig angeschaut, sonst wäre in der Mitte rechts ein roter Strich.

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