SPIEGEL ONLINE: Gleiches Geld für alle

«Spinnerei von Sozialromantikern – oder Schlüssel zu einer gerechten Gesellschaft? Am bedingungslosen Grundeinkommen scheiden sich die Geister. 2016 könnten die Schweiz und Finnland die Weichen dafür stellen.»

Grundeinkommen in der Schweiz und Finnland: Gleiches Geld für alle

Der Artikel beschreibt das Schweizer Modell als das «Humanistische», dasjenige aus Finnland als das «Neoliberale». Bei der Abstimmung bei SPIEGEL ONLINE schwingt das Humanisitische mit 45% Zustimmung oben aus!

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Der Beitrag von Florian Diekmann ist zudem der am Meistgelesene und der Meistkommentierte bei SPIEGEL ONLINE:

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watson.ch berichtet:

«Spiegel»-Artikel wirft hohe Wellen: 43 Prozent sind Feuer und Flamme für Schweizer Idee des Grundeinkommens

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Comments

  1. @SVP-frei bleiben……Sie kennen sich ja bestens aus. Haben sie auch Zahlen, oder lediglich Behauptungen.
    BGE hat nichts mit Kommunismus zu tun, wo ein Neid herrscht und mein Nachbar nicht mehr HABEN darf als ich. Ums HABEN geht es ihnen ja. Jeder kann und darf arbeiten und eben schlussendlich mehr Geld in der Tasche haben. Das BGE ist ein sicheres Fundament. Keine Erpressugen seitens Eltern, Lehrer, Vorgesetzten etc. führen meiner Meinung nach zu einer besseren Gesellschaft. Wo jeder ein Stück freier ist, und keine Existenzängste mehr hat. Ist dies so unvorstellbar? So unvernünftig? Übrigens….warum schreiben sie anonym? Haben sie mehrere Accounts zum gleichen Thema? Neee, so was würden sie nicht tun…oder?

  2. Egal welcher Typus von Grundeinkommen gennannt wird, ich und wir in der Schweiz sind gegen alle. Auch im Finnischen Modell würde den Menschen ein Leben auf Hartz IV Niveau ohne Arbeitszwang versprochen. Man stelle sich das im heutigen Deutschland vor. Auch schon auf einem tiefen Niveau werden sich manche in den Verhältnissen einrichten. Je höher dieser Betrag wird, desto weniger werden sich noch zur Arbeit überreden lassen. Ein „humanistisches“ Modell wie in der Schweiz würde bereits über 50% der Menschen zum Nichtstun motivieren: Ein Zustand, den man kaum als erstrebenswert betrachten kann.
    Ich gebe dem Projekt in Finnland etwas grössere Chancen überhaupt mal ausprobiert werden zu können. Die Schweizer sind bodenständig und realistisch, was solche Utopien angehen. Das Projekt wird ungefähr 3 Monate laufen in Finnland, dann werden die Finnen einsehen, dass es verfehlt war den Sozialstaat abzubauen für ein BGE. Es wird finanziell nicht mehr drin liegen.
    Wenn der „Versuch“ BGE in Finnland gescheitert ist, dann werden auch die hartköpfigsten Kommunisten oder BGE-Befürworter einsehen müssen, dass Modelle wie Sozialismus oder BGE einfach nicht funktionieren können und letzlich am Menschen selbst scheitern. Schade eigentlich, dass es dazu extra eines makroökonomischen Experiments bedarfs: Ich hätte ihnen die gleiche Wahrheit auch gratis einfach so liefern können.

  3. An sich ein schönes Weihnachtsgeschenk für die BGE-Aktivisten.
    Spannend ist andererseits aber auch, dass Artikel und Umfrage so angelegt sind, dass sie BGE-Befürworter in zwei Lager spalten.
    Dabei lassen sich problemlos zig andere Modelle und fließende Übergänge zum BGE und zwischen verschiedenen Varianten desselben finden – wenn wir nur wollen.

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