Oswald Sigg fordert 2000 Franken für jedermann


(Oswald Sigg, Bild az)

 

Die ersten Schweizer Zeitungen nehmen den Ball auf. Artikel von Stefan Schmid in der Aargauer Zeitung:

Oswald Sigg fordert 2000 Franken für jedermann

 

Auschnitt:

„Die Idee ist nicht mehrheitsfähig, das weiss der alte Politfuchs Oswald Sigg sehr genau. Dass es sich bei dieser Initiative um eine gesellschaftliche Utopie handelt, die politisch kaum umzusetzen ist, hält den 68-Jährigen freilich nicht davon ab, sich mit voller Kraft für das Projekt einzusetzen. «Gute Ideen haben in der Schweiz immer mehrere Anläufe gebraucht», sagt Sigg auf Anfrage der az und verweist auf die Einführung des Frauenstimmrechts oder der AHV. «Wir wollen eine politische Diskussion über das Grundeinkommen auslösen», sagt er bescheiden. Auch seine eigene Rolle will er nicht überbewerten: «Ich bin nur einer von immer mehr Menschen, die von der Idee überzeugt sind.»

Die Ziele, die Sigg und seine Mitstreiter anvisieren, sind hingegen höchst ambitiös. Kommt die Vorlage durch, wird der Schweizer Arbeitsmarkt umgekrempelt. «Mit dem Grundeinkommen wollen wir unser Verhältnis zur Arbeit fundamental verändern und die sozialen Probleme anders angehen», sagt Sigg.“

 

Am Donnerstag 12. April um 11.00 findet im Medienzentrum Bundeshaus in Bern unsere Presskonferenz zur Lancierung der Volksinitiative statt:
Einladung für die Medien als PDF

 

 

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