Historisches Fenster für Grundeinkommen offen

Enno Schmidt im Gespräch mit Christian Müller und Daniel Straub
22. Oktober 2012, unternehmen mitte, Basel

Christian Müller und Daniel Straub haben 2010 die Agentur[zum]Grundeinkommen in Zürich gegründet, 2011 einen vielbeachteten Kongress zum Grundeinkommen veranstaltet und 2012 das Buch Die Befreiung der Schweiz im Limmat Verlag publiziert.

Sie leiten die Organisation der Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen, die im Frühling 2012 lanciert wurde.
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www.bedingungslos.ch

 

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Comments

  1. Hier wird ja weiss gott nicht das rad neu erfunden. Bedauerlicherweise wurde niergens erwaehnt, dass wir uns bei diesem thema Seit jahren die zaehne ausbeissen. Oder jedenfalls seit mazlov’s beduerfnisspiramide und herzberg’s motivational theory. Dabei ist die antwort ganz einfach. Worin liegt meine motivation, zu arbeiten? Sind es geld, macht, status und materielle beduerfnisse (extrinsic motivation) Oder eher sinn und zweck des lebens (intrinsic motivation). Die extrinsiker, also wahrscheinlich der grossteil der investoren, CEOs, grossunternehmer und investment banker werden die initiative ablehnen, Weil die mehrheit der wissenschaftler, Lehrer und kindergaertner, aerzte und krankenpfleger, staatsangestellten und hausfrauen /maenner und kleinunternehmer die initiative unterstuetzen sollten. Um diese initiative mehrheitsfaehig zu machen, muss nun Die zielgruppe der unternen und mittleren angestellten (bei weitem der groesste teil der bevoelkerung) ueberzeugt werden. Viel Glueck, durchhaltungskraft und erfolg wuensche ich den initiatoren.

  2. Hinzu zufügen wäre:
    Natürlich kann man auch beschliessen dass dies notwendigsten arbeiten so bezahlt werden wie es sich gehört, d.h. mit vielleicht zwei hundert Franken die Stunde. Das wird aber komplizierter. Am besten wäre, so glaube ich, das man, wie beim Militärdienst, jeder 2 bis 3 Jahre Überlebensdienst absolvieren muss in seinem Leben um für den Rest seines Lebens versorgt zu sein.

  3. Vorausgesagt: Ich unterschreibe.
    Jedoch:
    Argumentation:
    Nehmen wir an, dass besonders die, die jetzt die notwendigste Arbeit leisten für unseres gemeinsames Überleben, sowie die, die direkt unseres Essen u.s.w. produzieren – nehmen wir an das diese Unterbezahlten die Schnauze voll haben und „with a vengeance“ aufhören zu arbeiten und wir alle am verrecken sind – was dann?
    Und die Antwort muss dann sein:
    Dann gibt es einen Arbeitszwang für die, die nicht geistig oder körperlich verhindert sind, ABER NUR BEZÜGLICH DIESEN NOTWENDIGEN ARBEITEN.
    Das heisst, das dann für JEDEN (AUCH FÜR DIE REICHEN UND MÄCHTIGEN) einen Arbeitszwang von etwa 4 oder 5 Stunden pro Woche (!) bestände.
    So! Dass muss noch gesagt werden, denn dann verschwindet jegliche mögliche Opposition gegen dem Grundeinkommen!

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