Götz Werner

 

Der Gedanke des bedingungslosen Grundeinkommens gründet bei Götz W. Werner in dem, was er über Jahrzehnte seines Werdeganges und in der Entwicklung von dm Drogerie Markt erlebt hat.

«Das Grundeinkommen hat sich für mich als eine Notwendigkeit ergeben aus meinen betriebswirtschaftlichen Erfahrungen in der Übertragung auf die Volkswirtschaft.»
(Götz W. Werner)

Götz W. Werner zählt zu den erfolgreichsten Unternehmern in Deutschland. Doch mehr als das zieht die Art und Weise seiner Unternehmensführung die Aufmerksamkeit auf sich. Als «Der beste Chef der Welt» wurde er auf dem Deutschen Kommunikationskongress 2011 vorgestellt. Ob er das ist, sei dahingestellt. Aber umso besser, wenn es noch bessere gibt. «Der gute Riese» titelte 2005 die TAZ. Im selben Jahr trat Götz W. Werner in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin «brand.eins» zum ersten Mal öffentlich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Dann ging es Schlag auf Schlag in den Medien. Sätze wie «Die Wirtschaft hat die Aufgabe, die Menschen von der Arbeit zu befreien!» und «Hartz IV ist offener Strafvollzug» sorgten für Aufsehen. Und befreiten.

Götz Werner gibt der Grundeinkommensbewegung Gewicht durch seine gesellschaftliche Stellung. Von einem erfolgreichen Unternehmer nimmt man an, dass er einen besonderen Realitätssinn habe und gerade deswegen eher nicht für eine so utopisch klingende Idee wie die des Grundeinkommens sei. Doch das Gegenteil ist der Fall. Und zwar nicht aus einem bloßen Ideal, sondern aus Erkenntnissen und Erfahrungen in einem großen Konzern, der gerade aufgrund von Transparenz, Selbstführung der Mitarbeiter und Zutrauen zu allen Beteiligten besonders erfolgreich ist. Ein Unternehmen, das auch hinsichtlich des Verständnisses von Wirtschaft über sich hinaus weist.

Darum macht ein Blick in Götz Werners Werdegang und die Entwicklung bei dm Gesichtspunkte erlebbar, aus denen ein bedingungsloses Grundeinkommen evident wird.

Das obige Zitat stammt aus einem Interview, das Aice Grinda mit Götz Werner vor der Schweizer Botschaft in Berlin geführt hat:
Götz Werner zum Grundeinkommen in der Schweiz

Mehr zu Götz Werner finden Sie auf seiner Website:
www.unternimm-die-zukunft.de

 

Comments

  1. Das Wichtigste ist eine neue endlose Energiequelle.
    Die Sonne, Solarenergie, die das Weiterbestehen der Menschheit erlaubt.
    Globales-Denken und Tun ist notwendig, wenn die Menschheit weiter bestehen will.
    1984 habe ich mich intensivst mit unseren Problemen auseinander gesetzt. Ein steiniger Weg, aber man kann Steine zu Staub machen und dann ist der Weg frei.
    “ Ein Vorschuss auf die Glückseligkeit“ Alles ist möglich und wir sind schon auf dem Weg.

  2. Wenn der Wert eines jeden Menschen sich nicht durch äußerliche Anschauungen festlegt , sondern gleichwohl allen Menschen , ein Recht auf Sicherung der Grundbedürfniße zugestanden wird , wird jeder ,egal an welchem Platz er in der Gesllschaft steht seinen Beitrag zum Wohle aller leisten 🙂 . Feindseligkeiten im Miteinander werden aufhöhren ,weil viele Menschen nicht aus Angst an einem unstimmiegen Arbeitsplats festhalten . Sie werden loslassen können und eine Berufung finden die ihnen entspricht . Gar nicht zu reden von den ungezählten Großmüttern die durchaus ihren Mann stehen müssen um alleinerziehenden Töchtern und Enkeln unter die Arme zu greifen ,weil auch die Väter oft in der Ferne arbeiten und so keine komplette Familie besteht . Ein sehr großer Teil der sogenannten nicht berufstätiegen Bevölkerung , bildet das soziale Rückrad der Gesellschaft und fristet ein unerkanntes Dasein . Damit meine ich nicht mal die Heerscharen die sich in allen Kirchen und Organisationen freiwillig angagieren 🙂 . Oft werden auch einfach Nachbarsleute zu Heimhorterziehern oder Altenpflegern aus Mitgefühl . Das hängt an keiner ,großen Glocke und doch sind die vielen guten Taten der Bevölkerung die vorrübergehend vom anerkannten Arbeitsmarkt verschwunden sind , ein unverzichtbarer Bestandteil einer ,modernen Gesellschaft . Auch wird nicht ausreichend erkannt das viele Menschen sich in dieser Zeit sehr gut weiterbilden oft aus eigener Tasche . So das manchmal sehr dafür an den Lebenshaltungskosten gespart wird . Viele Weiterbildungen werden nicht von den Agenturen gefördert ,gerade die ,welche jedoch nützlich für den Neuorientirunswilliegen sind 🙂 . Es darf freiheitliche Entscheidungen geben , hinsichtlich der Berufswahl . Jeder Mensch bringt einen natürlichen Wunsch mit seinen Möglichkeiten entsprechend ,gutes zu schaffen mit . Ich könnte mir vorstellen das dies so selbstverständlich ist wie das Atmen. Ich bin froh das es dieses Grundrecht geben wird ,weil das meine feste Überzeugung ist und weil es sich auch zu tiefst christlich zeigt . Jesus spricht . Das was Du einem meiner geringsten getan hast das hast du mir getan . In diesem Sinne , Mut zum Teilen ,was aus Liebe geteil wird vervielfacht sich bekanntlich . Sonja

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