Generation Grundeinkommen – Nationaler Feiertag

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Liebe Generation Grundeinkommen

Die Schweiz wird als erstes Land über die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens abstimmen. Mit grosser Freude können wir mitteilen: Wir haben über 130’000 Unterschriften beisammen.

Damit genügend Zeit für die Beglaubigung bleibt, kann noch bis Ende August gesammelt und eingeschickt werden. Bereits jetzt sind 103’641 Unterschriften beglaubigt. Wir arbeiten jetzt an der Sicherheitsmarge, können aber mit Bestimmtheit sagen: Die Initiative kommt zustande.

Bereits ist erkennbar, wie die Debatte sich weiter ausbreitet. So sagt die Rapperin Steff la Cheffe in der aktuellen «Weltwoche»: «Wahrscheinlich wäre das schwierig umzusetzen, aber die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle finde ich schon diskussionswürdig.»

Oder «20 Minuten» hat die 130’000er Marke zum Anlass für einen Artikel genommen und bereits zwei Gegner des Grundeinkommens aufgespürt. Es werden in den kommenden Jahren heisse Debatten folgen. Es ist unser Ziel, nicht im Graben des reinen Ja/Nein-Schemas zu landen, sondern gemeinsam, sich zuhörend, nach neuen Wegen des Zusammenlebens zu suchen.

Wir sehen uns am 4. Oktober zur Einreichung beim Bundeshaus in Bern,

für das Initiativkomitee
Daniel Straub & Christian Müller

Comments

  1. Nein, da wird nichts ersetzt. Du hast dein GE. Dann dein Arbeitseinkommen. Alles zusammen wird ganz anders versteuert. 1. beim Verbrauch und 2. ab dem 1. verdienten Euro.
    So dass du quasi keinen Steuerfreibetrag hast, sondern sogar 20€ Einkommen hoch versteuern musst, so hoch wie heute nur Spitzenverdiener. Macht aber nichts, denn dein Grundeinkommen ist ja schon oder noch da.
    Ich glaube, widersprüchlich ist der Satz: „Das Arbeitseinkommen wächst in das Grundeinkommen hinein … “ oder andersherum, ist vielleicht so’ne typische Schweizer Formulierung, habe ich auch nicht ganz so aufgefasst. Toll wäre es vor allem für Familien, wenn jedes Kind sein GE hat in voller Höhe, so dass der/die auf Arbeitseinkommen verzichtende Erwachsene leben und den Haushalt betreiben kann – gehen die Kinder aus dem Haus, nehmen sie ihr GE mit (z.B. zum Studium). Eltern können Stück für Stück wieder in’s Erwerbsleben einsteigen oder auch nicht – vielleicht hat es sich ja anders ergeben.

  2. Ich finde das Grundeinkommen ist die Zukunft, aber an dem Schweizer Model verstehe ich nicht, daß es das bisherige Einkommen ersetzt und nicht hinzugerechnet wird. Wenn ich nun gerade 2500,- verdiene habe ich genau so viel oder wenig Freiheiten wie bisher. Im Gegenteil ich würde mir schon überlegen, ob ich weiter arbeite. Verdiene ich jetzt 4000,- und möchte gerne dank Grundgehalt reduzieren um z.b. caritative Arbeit zu machen, sagen wir mal um knapp Hälfte, dann bekomme ich in Zukunft 2500. Warum sollte ich das tun? Könnt ich ja jetzt schon machen ohne Grundgehalt. Das ist glaube ich nicht im Sinne der Erfinder, oder? Wieso geht die Schweiz da so einen seltsamen Weg? Oder hab ich einen Denkfehler?

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