Die größte Frage der Welt kommt nach Berlin

n.tv

«Mit spektakulären Aktionen verleiht die Schweizer Initiative den Fragen des Grundeinkommens immer wieder Gewicht und befördert die Debatte darüber weltweit. Der nächste Coup der frisch gebackenen Weltmeister steht vor der Tür.»

Die größte Frage der Welt kommt nach Berlin

 

«Am vergangenen Pfingstwochenende war es dann soweit: In Genf wurde mit 8.115,53 Quadratmeter das größte Plakat der Welt präsentiert und der Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde geschafft – die Aktion wurde sogar auf dem New Yorker Times Square übertragen. Der Weltrekord sei zwar schön, aber doch nur ein Nebenprodukt dieser größten Frage, sagt Philip Kovce, einer der Vordenker der Schweizer Initiative, n-tv.de: „Es war ein gelungenes Fest, das der Frage weltweit noch mehr Aufmerksamkeit verschafft hat.“ Einer Frage, die jeden Einzelnen dazu auffordert, sich mit dem Sinn seiner Arbeit auseinanderzusetzen.

Kovce und seine Mitstreiter wollen nicht die Arbeit abschaffen, sondern die Arbeit vom Zwang befreien. „Die größte Frage der Welt ruft jeden dazu auf, bereits heute das zu tun, was er tun würde, wenn sein Einkommen gesichert wäre. Wer das tut, dient sich selbst und den anderen am besten“, sagt Kovce, Co-Autor des Buches „Was fehlt, wenn alles da ist? Warum das bedingungslose Grundeinkommen die richtigen Fragen stellt“.

Grundeinkommen goes Guinness – goes Berlin

Nach ihrem Weltrekord steht bereits der nächste Coup der Grundeinkommensaktivisten vor der Tür. In Kürze soll das Weltmeisterplakat die Schweiz verlassen und in der deutschen Hauptstadt zu bewundern sein. Am 29. Mai findet in Berlin ein Fest statt, zu dem ein Bündnis verschiedener Initiativen eingeladen hat, die sich für Grundeinkommen und direkte Demokratie in Deutschland einsetzen. Kovce zufolge soll die „größte Frage der Welt“ an diesem Tag auf der Straße des 17. Juni – zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor – alles überragen. Danach soll das Plakat, für das über 1300 Unterstützer per Crowdfunding rund 200.000 Euro einsammelten, nicht entsorgt, sondern zu „Fragetaschen“ und „Weltrekord“-Rucksäcken weiterverarbeitet werden.»

 

 

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