Daniel Straub

Daniel Straub ist Psychologe, Betriebsökonom und Projektleiter.

Zusammen mit Christian Müller hat er 2009 die Agentur[zum]Grundeinkommen in Zürich begründet. Er setzt sich mit Herz und Verstand für die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommen in der Schweiz ein und leitet das Projekt Volksinitiative. Im Februar 2012 erscheint das Buch „Die Befreiung der Schweiz“ im Limmat-Verlag.

Film-Portrait: Das Grundeinkommen auf dem Weg in der Schweiz

Radio-Interview mit Daniel Straub

 

Comments

  1. Daniel Straub ist sicherlich ein sympatischer Mann. Die Sympathien hören aber dort auf, wo es um Ideologie geht, denn Straub ist Lafarguist, oder zumindest Kommunist. Er träumt von einer Welt, in der das Recht auf Faulheit herrscht.

    Das mit dem „Hut grüssen“ ist so eine Sache. Die Erwerbsarbeit ist mehr für mich als den Gessler-Hut zu grüssen. Ich arbeite gerne, und brauche kein BGE um zu arbeiten, man kann auch auf eine Weiterbildung sparen.

    Daniel Straub wurde auch „geowned“ in der Arena, 2mal: Einmal von Rudolf Strahm (SP), ein Linker, der ihm das Wasser abgegraben hat, und Straub kaum eine Verschaufpause lies. Das zweite Mal von Petra Gössi und von Bundesrat Alain Berset (SP), ein Linker, der sich konsequent gegen ein Grundeinkomen stellte.

    Es stellt sich deshalb die Frage, ob, und wie stark links ein BGE tatsächlich ist. Meine These ist, dass es tief-rot ist, da es Staatsquoten von mehr als der Hälfte, deutlich mehr als der Hälfte bedürfte, um ein BGE zu implementieren… da sind wir nah dran an der vorherigen Sowjetunion. Das heisst, Strahm und Berset sind Sozialisten, aber keine Kommunisten: Straub aber ist Kommunist, da er solch‘ exorbitant hohe Staatsquoten fordert.

    Es gilt wie überall im Leben: Es geht nicht, was alles nicht geht, das sind physikalische und mathematisch-logische Grenzen, die vorgegeben sind, und ein BGE verhindern. Man kann zwängeln und dem Bundesrat dreinreden, wie man will: Es geht einfach nicht!

  2. Sie sprechen davon, dass Sie sechs Jobs schon betrieben haben und ihre Kinder sechs Jobs gleichzeitig machen. Ich bin der Meinung, dass es besser ist einen Job richtig zu machen als sechs Chaotenjobs gleichzeitig auszuführen die nichts als Unkosten bringen. Man hAT früher schon gesagt wenn du noch nicht ganz alle in der Reihe hast dann solltest du eine Psychiater besuchen.

  3. Unüberlegtes Geschwätz eines rhetorisch dominierenden, aber intellektuell und ökonomisch verwirrten Psychologen.

  4. Die Akzeptanz des bedingungslosen Grundeinkommen steht und fallt mit dem Verständnis der Bevölkerung und der Wirtschaft in diesem Land. Da halte ich die der Zeitige Argumentation für zu kühn um dieses Verständnis innerhalb nützlicher Frist zu erreichen und möchte ein Gedanken formulieren, der besonders die Wirtschaft überzeugen kann.
    Das Prinzip Grundeinkommen für Alle (Annahme Fr. 2’500.-) bei Angestellten wird der Betrag an an den Arbeitgeber bezahlt; Beispiel Ein Lohn von Fr. 5’500.- für ein Angestellten da hat der Arbeitgeber Kosten von Fr. 3’000.- und Fr. 2’500.- weil er ein Arbeitsplatz schafft. Ist der Lohn unter Fr. 2’500.- (Teilzeit oder Stundenlohn) wird Selbstständig abgerechnet und diese Personen haben Fr. 2’500.- wie jeden „Arbeitslose r“ besser „Freimacher in“ plus sein Lohn.
    Darf ich Euch fragen was halten Sie von diese Idee?
    Ich freue mich auf eine anregend Diskussion.

  5. Eine abstruse Schnapsidee. Vielleicht von einem weltfremden, abgehobenen Psychologen zu erwarten, nicht aber von einem Betriebökonomen. Unser Betrieb könnte jedenfalls ohne Teilzeitkräfte (welche z.T. deutlich weniger als Fr. 2500.- verdienen) über Nacht komplett schliessen, wenn sich diese wichtigen Mitarbeiter verständlicherweise dank Gratismehreinkommen „nur“ noch der Familie widmen würden. Migros, Coop, Warenhäuser usw. mit all den Heerscharen der Teilzeitverkäuferinnen ginge es wohl auch so.Das ganze System würde innert kürzester Zeit wie Dominosteine umfallen und die Schweiz verkäme schlagartig zum Armenhaus. Selbst ohne den zu erwartenden Ansturm von Millionen von mittellosen Ausländern, welche verständlicherweise auch von einem Paradies profitieren möchten.

  6. Die Idee des Grundeinkommens für alle ist schwachsinnig! Jedoch würde ich ein Grundeinkommen für Mütter oder Väter die zu Hause die Kinder ( bis 12 Jahre ) und die Familie betreuen und keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, befürworten. Zudem sollte ein Geldbetrag an Verwandtschaftsmitglieder gewährleistet werden, welche die eigenen Eltern oder Grosseltern betreuen und pflegen, beim verrichten von Hausarbeit und Einkäufen mithelfen oder Fahrten zum Arzt übernehmen und sich allgemein auch um das zeitintensive Wohl der familiären älteren Generation bemühen.

  7. Ich möchte, Daniel Straub, Daniel Hänni und allen anderen die an der Initiative und dem Überdenken unseres Systems mitmachen, danken.
    Ich schätze Ihre Arbeit sehr!
    Lassen Sie sich nicht klein kriegen von Wichtigtuern, wie dem Machtbessenen Köppel!
    Lg Nick

  8. Es stellt sich die Frage, wie ein Betriebsökonom ernsthaft eine solche Forderung formulieren kann. Es kann doch nicht sein, dass banalste volks- und betriebswirtschafliche Zusammenhänge im Lehrplan einer Fachhochschulstufe ausgeblendet werden? Bis anhin bin ich stets davon ausgegangen, dass einem FH-Absolvent wenigstens oberflächlich das Bildungsniveau eines Uni-Absolventen vermittelt wird. Ich komme zum Schluss, dass sich Daniel Straub ein (wenngleich absurdes) Thema mit dem Ziel geschaffen hat, aus der Anonymität und Bedeutungslosigkeit

  9. Geehrter Hr. Straub; ich habe heute die Arena-Sendung mitverfolgt u. mich das erste Mal mit Ihrer Idee befasst.
    Leider muss ich sie als Utopie bezeichnen.
    Von einem „Betriebsökonom“ sollte man mehr Durchblick über die volks- u. betriebsökonomischen Zusammenhänge erwarten können. Sonst würden Sie nicht solche abstruse Thesen über die Finanzierung u. wirtschaftlichen Auswirkungen eines Grundeinkommens v. 2500 CHF aufstellen. Sie unterschätzen ebenfalls den Stellenwert der Arbeit als persönliche Wertschätzung, Motivator u. Selbst-entfaltung in unserer Gesellschaft.
    Unser soziales marktwirtschaftliches System der Schweiz ist ein Erfolgsmodell
    Ich bin als Waisenkind aufgewachsen u. habe mit berufsbegleitender Weiterbildung u. viel Leistungswillen mit meiner Lebenspartnerin eine glückliche Familie u. materiell erfolgreiche Existenz aufgebaut. Dies war ohne „Grundlohn“, nur mit harter Arbeit u. Unterstützung meiner tüchtigen, lieben Frau möglich. Ihr System schwächt auch die Eigeninitiative, die Leistungsbereitschaft u. das Selbstverantwortungsbewusstsein der Menschen.
    Ihre unsinnigen Vorstellungen noch mit der AHV zu vergleichen war noch der „clou“ Ihres Auftrittes.
    Versenken Sie Ihre Initiative in der Schublade, so können sich unsere Politiker u. Bürger mit den Problemen befassen deren Lösungen für unsere Gesellschaft u. Wirtschaft viel nützlicher sind (z.B. Strategie u. Umsetzung der Energiewende etc.)!
    Mit freundlichen Grüssen
    Edwin Schaltegger

    • Einmal mehr eine Idee von ein paar Hochschulmissgebildeten, weltfremden Gestalten. Logisch, die „studierte“ Horde muss schliesslich mit Eigendynamik ihren Beschäftigungsgrad halbwegs halten können. Für WIRKLICH nützliche Tätigkeiten eignen sich diese Damen und Herren nur sehr sehr bedingt.

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