51’508 Menschen haben bereits die Volksinitiative für das bedingungslose Grundeinkommen unterschrieben

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Am Samstag, 22. Dezember trifft sich die Grundeinkommens-Community in Basel. Die Generation Grundeinkommen lädt alle ein, welche die Volksinitiative begleiten, unterstützen und beobachten zum Fest und Happening ins «unternehmen mitte».

  • ab 10 Uhr: Unterschriften sammeln in der ganzen Stadt Basel.
  • um 13 Uhr: köstliches Essen im Salon, Trinken und Gespräche

Festprogramm am Abend im Kaffeehaus:


Sammeln, sammeln, sammeln

Auch bei Schnee und Kälte lässt sich Unterschriften sammeln. Wer sich anschliessen möchte, findet alle Sammeldaten im Kalender (Bild). Wer einen Sammeltermin ausschreiben möchte, schickt ein Mail an [email protected]. Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass bereits 51’508 Unterschriften zusammen gekommen sind!



Über die Generation Grundeinkommen


In diesem Newsletter portraitieren wir regelmässig Menschen, welche die Volksinitiative mittragen; aus aktuellem Anlass heute die drei Pioniere der Generation Grundeinkommen (Bild oben). Vor drei Monaten starteten sie die «Tour de Bâle». An sieben Samstagen wurden in Teams Unterschriften für die Volksinitiative geerntet. Level 2 ist mit der «Tour de Ville» seit Anfang November im Gange: Die Generation Grundeinkommen reist in Schweizer Städte und verbindet sich mit den AktivistInnen vor Ort. Am Fest vom 22. Dezember feiert die Generation Grundeinkommen ihre ersten 10’000 Unterschriften.

Pola, du hattest als Erste den Impuls zur Generation Grundeinkommen. Was war dein zündender Gedanke?Pola Rapatt: Mir kam es wie ein Blitz: Die Generation Grundeinkommen, das sind wir. Die, die es einführen werden! Es ist eine Generation weiter als die Initianten und Vordenker. Und wirklich: In Basel sind es jetzt bereits viele junge Menschen, die mit Freude sammeln. Ich denke, es braucht drei Dinge für die Volksinitiative: 1. Substanz. Die hat es doppelt. 2. Viele Unterschriften. 3. Kraft, Freude und eine gute Stimmung! Letzteres kann die Generation Grundeinkommen beitragen und damit auch Zweiteres mitbewirken.Che, was ist dein Kernanliegen in der Generation Grundeinkommen? Wie schaust du auf die Volksinitiative? Che Wagner: Ich frage: welches Vertrauen setzt du in deine Mitmenschen? Was sind die Voraussetzungen, damit jeder seinen Weg finden kann? Solche existenziellen Fragen stellt diese Volksinitiative den Menschen in der Schweiz – mit jeder Frage nach einer Unterschrift. Dass damit ein tiefer Wertewandel stattfindet, ist klar und zwar in einer anderen Art wie die 68er oder das Aufkommen der Grünen. Damit dieser gesellschaftliche aber auch politische Wandel eben nicht nur im kollektiven Unbewussten bleibt, sondern hochkocht, brodelt und am liebsten überschäumt – dafür wird die Generation Grundeinkommen schon sorgen!Madeleine, was ist das Verbindende in der Generation Grundeinkommen? Weshalb setzt du dich mit aller Kraft dafür ein?Madeleine Ronner: Das Verbindende ist für mich nicht nur die geteilte Idee oder das Potential des bedingungslosen Grundeinkommens. Vielmehr macht ein gemeinsames Selbstverständnis und Vertrauen das Herz der Generation Grundeinkommen aus. Ein Drang zum echten Gespräch! Die Kraft für mein Involviert-Sein ist originär. Es ist die Kraft, die aus der Begegnung beim Sammeln entsteht. Die Freude am Leben.

Vor dem grossen Fest gibt’s weitere Gelegenheiten, übers Grundeinkommen zu diskutieren: Zum Beispiel im Rahmen der Berner Veranstaltungsreihe am 18. Dezember in Bern mit Heidi Stutz vom Büro BASS und ETH-Professor Theo Wehner.Herzliche Grüsse für das Initiativkomitee
Daniel Straub & Christian Müller

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