Streiter für die Freiheit

freiheitFoto: Thomas Rittelmann


Portrait über Daniel Häni im Mannheimer Morgen von Ruth Weinkopf:

Streiter für die Freiheit

 

Ausschnitt:

Das Kaffeehaus ist sein täglicher Frühstücksplatz – Latte macchiato und Croissant, Häni legt mehr Wert auf Qualität denn auf Quantität. Der Mittvierziger geriert sich nicht als Gutmensch. „Hey, ich bin Realist, kein Utopist“ schreibt er all jenen ins Stammbuch, die ihn wahlweise für einen Spinner oder Träumer halten. Am 4. Oktober wollen er und viele Mitstreiter der Regierung in Bern 100 000 Unterschriften übergeben – und damit eine Volksabstimmung über das bedingungslose Grundeinkommen bewirken. „Die direkte Demokratie der Schweiz passt gut zur Idee des Grundeinkommens“, sagt Häni. Der Mann ist ein interessanter Gesprächspartner, weil er in großen Dimensionen denkt, ein aufmerksamer Zuhörer ist und nicht den Besserwisser gibt. Ein Frühstück gerät dann schnell zur Nebensache.

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