Sozialrevolution! – Neues Buch

Gut neun Monate nach der grossen Koferenz zur «Zukunft der Arbeit» im Gottlieb Duttweiler Institut erscheint das Buch «Sozialrevolution!» bei Campus. Die Herausgeber sind Armin Steuernagel und Börries Hornemann.
«Führende Köpfe von Politikern über Gehirnforscher und Unternehmer zeigen ihre Perspektive, wie ein Grundeinkommen eingeführt werden kann. Mit dabei: Yanis Varoufakis, Gerald Hüther, Robert Reich, Albert Wenger u.a.  
Damit kommt eines der Ziele unserer Schweizer Grundeinkommens-Kampagne – dass Grundeinkommen international thematisiert wird – als Buch in Ihre Hände. Die Debatte um unsere soziale Zukunft geht weiter!
 
Die Lektüre lohnt sich aus zwei Perspektiven: Sozialrevolution! behandelt das Thema Grundeinkommen international und geht gleichzeitig darüber hinaus, indem es nach weiteren sozialen Innovationen fragt, etwa der Zukunft von Rentenversicherung, Krankenversicherung etc. Zudem kommen konkrete Beispiele zur Sprache, von neuen Gemeinschaften über neue Steuermodelle und Vorschläge für einen Paradigmenwechsel – von bürokratischen kontrollbasierten Misstrauens-Versicherungen zu Vertrauensversicherungen.»

 

«Dieses provozierende Buch, das einige der Besten aus aller Welt zusammenbringt, ist ein großartiger Einstieg in die Debatte.» Claus Kleber, Moderator ZDF-heute journal

«Nach 130 Jahren hat Bismarcks Sozialstaat ausgedient. Die Analysen der Autoren zeigen Ideen für die Zukunft. Absolut lesenswert!» Götz W. Werner, Gründer dm-drogerie markt

«Die Auswirkungen der digitalen Revolution sind noch längst nicht verstanden. Dieses Buch wirft ein scharfes, helles Licht ins Dunkel.« Christoph Keese, Autor von Silicon Valley und Silicon Germany

«Wer die Zukunft gestalten will, sollte dieses Buch gelesen haben.» Chris Hughes, Co-Gründer facebook

Comments

  1. Guten Tag
    „Sozialrevolution!“
    Der Titel des Buches ist verdammt ehrlich, da es tatsächlich um eine Revolution geht beim BGE, auch wenn Vertreter des BGEs das nicht gerne zugeben. Es wäre eine Revolution à la Oktoberrevolution unter Lenin, diesmal vielleicht unter einem Ralph Boes, einem Götz Werner, oder in der Schweiz unter Daniel Häni, die sich an die Spitze der Revolution setzen. Was danach passiert ist Geschichte: Die gemässigteren „Menschewiki“ werden zurückgedrängt und später systematisch verfolgt, dies wären im heutigen System die Sozialdemokraten à la Rudolf Strahm, die zwar die AHV und den Sozialstaat wollen, aber kein anspruchsfreies BGE. Die kleine Gruppe um Daniel Häni, genauer gesagt die „Generation Grundeinkommen“ übernimmt das Kommando in der Schweiz – Opposition wird gnadenlos und systemseitig verfolgt. Die Reichen retten ihren Wohlstand ins Ausland und fliehen auch dorthin, so lange sie noch können. Später wird eine Mauer zwischen der Schweiz und Deutschland gebaut, da immer noch leistungswillige Menschen aus der Schweiz auswandern wollen nach Deutschland: Das wird dann „Anti-Kapitalistischer Schutzwall“ genannt, da angeblich so viel Deutsche Leistungsträger in die Schweiz einwandern wollen. In Tat und Wahrheit sind es aber die Systemsympatisanten aus allen Herren Länder, wie Kuba, und Kämpfer aus afrikanischen Staaten, die einwandern in den Utopistaat Schweiz.
    Das alles war schon mal dagewesen in der Form der vorherigen Sowjetunion oder der gescheiterten DDR. Damals hat man auch von Revolution gesprochen: „Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des BGEs“. Die Folgen waren fatal, was aber heute oft nur noch Historiker und Geschichtsstudenten wissen.
    Ich möchte der Schweiz, Deutschland aber auch Finnland, diese Ergebnisse ersparen, welche auch schon nach der Oktoberrevolution 1917 vorausgesagt worden sind.

    Es geht einfach nicht mit heutigen Menschen, mit heutiger DNA ein BGE einzuführen: die Menschen funktionieren nicht wie Engel und arbeiten für andere, wenn sie nicht mehr dafür bekommen, als wenn sie nur für sich arbeiten.

    Ich sage hypothetisch vorraus, das Staaten mit BGE erheblich früher scheitern als Staaten in der vorherigen Sowjetunion. Der Grund ist klar: Die Illusion geht schon viel früher verloren beim BGE, nur ein totalitärer Staat, mit der „Generation Grundeinkommen“ als staatlicher Elite, könnte dieses Unrechtssystem aufrechterhalten.

    Hoffen wir das Beste, und hoffen wir, dass ein paar Ewiggestrige noch zur Besinning kommen und wie Fukuyama feststellen werden, dass der liberale Kapitalismus gewonnen hat, und das das Ende der Geschichte bedeutet!

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