Manifest zum Grundeinkommen

Am Donnerstag, 23. Februar, erscheint das «Manifest zum Grundeinkommen» von Daniel Häni & Philip Kovce bei Ecowin:
«WAS WÜRDEST DU ARBEITEN, WENN FÜR DEIN EINKOMMEN GESORGT WÄRE»

Das bedingungslose Grundeinkommen ist in aller Munde, weil es die richtigen Fragen stellt. Könnten wir unsere Talente nicht viel besser entfalten, wenn unsere Existenz bedingungslos gesichert wäre? Wie würde sich die Gesellschaft verändern, wenn jeder Einzelne finanziell unabhängiger wäre? Und nicht zuletzt: Wie wollen wir im digitalen Zeitalter miteinander leben und arbeiten?

Ein Manifest, das anhand von «95 Thesen zur Befreiung der Arbeit» in die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens einführt – mit zugespitzten Gedanken und überraschenden Geschichten.

Format: 105 x 192 mm
Seiten: 64
Einband: Pappe
ISBN: 978-3-7110-0120-7
ISBN: 978-3-7110-0135-1 (Verkaufsschuber)
ISBN E-Book: 978-3-7110-5188-2
Preis: 8,00 EUR
Preis E-Book: 3,99 EUR
ET: 23. Februar 2017

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Hintergrund:
Nicht ganz neun Monate nach der Schweizer Volksabstimmung wirft das Thema Grundeinkommen international Wellen wie noch nie. Der soziale Zusammenhalt steht vielerorts auf dem Spiel. Es geht ganz grundsätzlich um die Demokratie und einen neuen Gesellschaftsvertrag – dabei kommt das bedingungslose Grundeinkommen immer öfter als mögliche Antwort ins Spiel. Zu den prominenten Befürwortern gehören zum Beispiel Klaus Schwab, Gründer und Vorsitzender des Davoser Weltwirtschaftsforums, der französische Präsidentschaftskandidat Benoit Hamon oder neuerdings auch Elon Musk, der schillernde Tesla-Gründer und Unternehmer aus dem Silicon Valley. Als Kritiker taten sich zuletzt in Deutschland der Verdi-Chef Frank Bsirske oder Heinrich Alt, langjähriger Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, hervor. Die zugrundeliegende Frage lautet: Welche Erkenntnisse ziehen wir aus der digitalen Revolution und wie organisieren wir unsere Gesellschaft angesichts des technologischen Fortschritts so, dass dieser nicht zum sozialen Desaster, sondern zur Erfolgsgeschichte wird.

In ihrem Buch bringen Daniel Häni und Philip Kovce die Frage nach der Zukunft der Arbeit mit 95 Thesen auf den Punkt. Für sie ist klar: Die Antwort auf die Industrialisierung war der Sozialstaat, die Antwort auf die Digitalisierung ist das Grundeinkommen. Dabei ist das bedingungslose Grundeinkommen weit mehr als nur eine finanzielle Versorgung angesichts massiver Umwälzungen auf den Arbeitsmärkten. Sie sehen das bedingungslose Grundeinkommen als Menschenrecht auf Wertschätzung und Wurde ohne Leistungsnachweis und als Brückenschlag zwischen dem sozialen Herz und dem liberalen Verstand.

«Das bedingungslose Grundeinkommen ist die erste postideologische Idee des 21. Jahrhunderts. Es ist sozial und liberal. Es sichert die Existenz und ermöglicht Exzellenz. Es steht jedem zu, weil er Mensch ist, und es lässt jeden frei, weil er Mensch ist.»

Daniel Häni, 1966 in Bern geboren, ist Unternehmer, Mitbegründer des Basler Kultur- und Kaffeehauses «unternehmen mitte» sowie Mitinitiator der Schweizer Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen». Sie kam 2016 zur Abstimmung und löste ein weltweites Medienecho aus.

Philip Kovce, 1986 in Göttingen geboren, ist Philosoph, Publizist und Mitbegründer der Berliner «Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen». Er forscht am Basler «Philosophicum» und gehört dem «Think Tank 30» des Club of Rome an. Seine Texte erschienen in der Zeit, der FAZ und der Süddeutschen Zeitung.

Fotos und Videos zum Buch und den Autoren:
Fliker Generation Grundeinkommen

Rezensionsexemplar bitte hier bestellen:
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Pressemitteilung des Verlages

Pressekontakt Carlsberg & Richter
Ansprechpartnerin: Liza Paul
Hans-Sachs-Str. 11, D-80469 München
Tel: +49 89 51 77727 45
E-Mail: [email protected]

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«Was würdest du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?» Diese Frage prangte auf dem größten Plakat der Welt, welches die «Generation Grundeinkommen» am 14. Mai 2016 auf dem Genfer Plaine de Plainpalais als Guinness-Weltrekord präsentierte.

Comments

  1. Guten Tag

    Als guter Kritiker der BGE-Bewegung, habe ich das Buch natürlich schon gekauft und gelesen.
    Zuerst einmal muss gesagt werden, dass das Buch sehr dünn ist. Eine Dissemination auf anderem Weg, also zum Beispiel als PDF auf der Website wäre ebenso möglich gewesen.
    Dann, als zweites muss gesagt werden, dass das Buch, ob seiner bescheidenen Dicke, doch ziemlich teuer ist. Dies obwohl Häni und Kovce die Bedinungslosigkeit von den Anderen fordern, wollen Sie sie nicht selbst praktizieren.

    Dies ist mir schon aufgefallen, als der Drogeriemarkt-Chef Werner auf einer Tagung in Österreich gefragt wurde, warum denn die dm-Gruppe nicht mit der BGE-Bewegung gemeinsame Sache macht, und etwa dm-Markt seinen Mitarbeitern ein bedinungsloses Grundeinkommen zahlt, um zu zeigen, dass das tatsächlich geht.
    Nichts war: Werner hat abgeblockt und etwas von „den Anderen, oder von der Gesellschaft“ geschwafelt, die das BGE einführen müssen, NICHT er. Damit zieht er sich etwas unelegant aus der Schlinge, denn man kann tatsächlich fragen: Wenn denn ihr die Bedinungslosigkeit fordert, vertretet ihr die denn auch selbst? Trinkt ihr Wein, wenn ihr Wasser predigt? Oder sollen nur die Anderen, hart Arbeitenden Wasser trinken und Daniel Häni et al. trinken dann in der Hängematte Sangria, oder Bordeaux?

    Das Ganze kommt mir äusserts verkehrt vor, dass nicht mal die, welche die Bedinungslosigkeit fordern einen Text, frei von Copyright auf die Website laden können.

    Jetzt kann man sagen, dass das Buch Druckkosten verursacht und deshalb zum Decken der Druckkosten ein Betrag erhoben werden muss. Nun gut, doch leider kostet auch das e-Book etwas und hat ein Wasserzeichen darin, damit man das Buch ja nicht an jemand anderes weitergeben kann.

    Damit enttarnen sich Kovce und Häni als heimliche „Kapitalisten“, da sie intuitv merken, dass es nicht geht einfach so bedinungslos zu schreiben. Ob sie wirklich an das BGE glauben, sei dahingestellt. Tatsache ist auf jeden Fall, dass sie sich wahrscheinlich so wie die Elite in der ehemaligen UdSSR sehen: IHNEN geht es gut, denn sie müssen ja jetzt nicht mehr arbeiten und bekommen trotzdem ein BGE. Im Gegenzug wollen sie aber nichts bedingungslos geben. Sie stellen sich dann vor, dass die Dummen noch weiter arbeiten gehen und Ihnen ein BGE servieren.

    Ich kann nur für mich reden, aber das werde ich sicher nicht tun. Sollte der BGE-Blödsinn tatsächlich Realität werden, wandere ich aus!
    Thank you very much!

  2. Meine Erfahrung. Als 1975 die Klinik Öschelbronn eröffnet wurde, vereinbarten die Mitarbeiter nach langer Diskussion eine Bezahlung nach Bedürfnis. Ich empfand es als Freiheit, dass die notwendige Arbeit vom Einkommen abgekoppelt war. Diese Methode hat nur bis zur zweiten Generation von Mitarbeitern gehalten, die dafür kein Verständnis mehr aufbrachte.
    Das Grundeinkommen scheint noch einen Schritt weiter zu gehen, da damit auch die Rentenfrage keine Rolle mehr spielt.

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